Ein Tag am See

Hier könnt ihr kleine RPGs ausspielen. Hier finden sich auch die RPGs für Bewerber, die noch keinen Zugang zum Rollenspiel haben.

Ein Tag am See

Beitragvon Taran » Mi 21. Jun 2017, 09:17

Taran sträubten sich die Federn. " Freiheit vergessen....wie grausam." Der Hippogreif schüttelte sich. Es gab nichts schöneres als frei zu sein.

" Nie wieder fliegen wann und wohin ich will, was für eine grausame Vorstellung."

Er nickte. "Sie haben solche Dinger die sie als Krallen benutze. Ich sah mal wie sie damit kämpfen. Vor lachen wäre ich beinah vom Himmel gefallen."

Der Hippogreif schnaubte amüsiert, irgendwie wurde dieses Gespräch doch noch recht unterhaltsam. Mal jemand der seine Ansichten über diese seltsamen Zweibeiner teilte.

"Pah was glauben sie den wer sie sind? Aber von mir aus können sie ihre Tiere behalten, Die sind so eingesperrt das es keinen Spaß macht sie zu jagen."

Auf Reikas Frage hin nickte er. "Ja und das mit ihrem kleinen Schnabel. Aber wenigstens verstehen sie uns nicht. "

Seine Aufmerksamkeit wurde etwas ablenkt als sich am nahen Waldrand etwas bewegte. Die Beiden schienen nicht die Einzigen zu sein welche den schönen Morgen am See genießen wollten. Aber Hauptsache man ließ sie Beide in Ruhe.

Taran

Benutzeravatar
 
Beiträge: 52
Registriert: Fr 19. Mai 2017, 05:56

Ein Tag am See

Beitragvon Reika » Mi 28. Jun 2017, 05:42

Reika kommentierte Tarans Aussagen mit einem leichten Kopfnicken, auch wenn sie sie nicht ganz teilte. Auch wenn sie lächerlich waren, die spitzen Stöcke der Menschen taten weh wenn man erwischt wurde. Und Reika fand es eigentlich ganz praktisch das die Menschen ihre Tiere einsperrten. Sie waren fett und unvorsichtig und leicht zu fangen. Und Reika ging es nicht darum sich zu beweisen, sondern darum Beute zu machen. Da war sowas immer wieder eine nette Abwechslung.

“Nein, nicht schnattern. Ich meine richtig sprechen, so wie wir das gerade machen.“ stellte sie ihre Frage richtig. “Du glaubst mir nicht wie sehr ich erschrocken bin, als ich plötzlich von so einem zweibeinigen nackten Etwas angesprochen wurde.“ Jetzt im Nachhinein würde sie eigentlich drüber lachen. Damals war es einfach nur erschreckend gewesen... und ungemein faszinierend. Wobei Taran das ja nicht unbedingt wissen musste. “Es nannte sich „Sidhe.“ Ist wohl so ne Unterart wie bei Bergschafen und normalen Schafen... oder so. Eines sieht aus wie das andere, aber sie sind doch nicht so ganz das gleiche. Irgendwie. Naja, keine Ahnung. Es meinte alle von ihnen können sprechen und man erkennt sie immer daran, das sie ein Tier als Untergebenen dabeihaben.“ Reika erschauderte bei dem Gedanken und sie schüttelte leicht den Kopf. Sidhe Menschen waren noch hilfloser als normale Menschen, wenn die ständig mit irgendeinem Sklavendiener unterwegs sein mussten der ihnen die Arbeit abnahm.

Eine Bewegung am Waldrand zog Reikas Aufmerksamkeit auf sich. Hinter dem dichten Gestrüpp raschelte es – was für ein dämliches und unfähiges Raubtier trieb sich da herum? - und einen ganz kurzen Moment sah die Greifin zwischen den Blättern ein paar Augen hervorblitzen. Doch das Etwas erschrak sichtlich bei dem Blickkontakt und zog sich hastig wieder zwischen die Blätter zurück. Das panische Atmen hörte man fast bis hier. Was auch immer es war... es hatte keine Ahnung wie man sich vernünftig anschleicht. “Guck mal. Wir werden beobachtet.“
Meine Charaktere: Reika, Bernhard

Reika

Benutzeravatar
 
Beiträge: 78
Registriert: So 1. Mai 2016, 04:53

Ein Tag am See

Beitragvon Taran » Mi 28. Jun 2017, 10:27

"Ein Tier als Untergebenen?" Taran fauchte erbost. Das klang ja grausam. Was diese Zweibeiner mit ihren kleinen Tierchen machte war ja eine Sache. Aber Tiere wie sie es waren als Sklaven.

Der Hippogreif schüttelte sich als wolle er den Gedanken abschütteln. Was auch gut funktionierte als Reika sie darauf aufmerksam machte das die Beiden einen Beobachter hätten.
Zwar hatte er das rascheln selbst schon bemerkt aber es für ein Tier gehalten und somit nichts was man Aufmerksamkeit schenken müßte.

Aber wenn dieses, was auch immer es war, sie beobachtet sollte man vieleicht doch mehr Acht geben.
Taran wande den Blick wieder Reika zu, doch aus den Augenwinkeln behielt er das Gebüsch im Blick.

"Scheint als muß man da..."

Weiter kam der Hippogreif nicht, da raschelt es erneut stark im Gebüsch und im nächsten Moment stolperte etwas leicht rosiges aus dem Unterholz, rollte tollpatschig über die Wiese und blieb dann sitzen den Blick aus den großen Augen erschrocken auf die Greifin und den Hippogreif gerichtet.

Taran reckte den Kopf und beäugte die Gestalt aufmerksam. Zwei kurze Arme, zwei kurze Beine, ein großer Kopf, unordendliches langes braunes Fell darauf und eine alt wirkende Zweithaut.
Eindeutig ein Zweibeiner, aber noch ein sehr junges Exemplar.


"Menschling Junges..."

Der Hippogreif wirkte überrascht und erhob sich langsam , was fast etwas Panik in dem kleinen Mensch auslöste, doch die aufgerissenen Augen zeigten auch Neugier.

"Wo Junges ist, ist auch eine Mutter nicht weit."

Taran warf einen prüfenden Blick zum Waldrand.

Taran

Benutzeravatar
 
Beiträge: 52
Registriert: Fr 19. Mai 2017, 05:56

Ein Tag am See

Beitragvon Reika » Do 29. Jun 2017, 21:42

Als der Übeltäter plötzlich aus dem Gebüsch stürzte sprang Reika senkrecht auf. Fell und Federn standen im Reflex senkrecht vom Körper weg. Die Flügel noch halb ausgebreitet realisierte die Greifin im gleichen Moment wie Taran was sich vor ihnen befand.

“"Menschling Junges..."

“Na das ist ja ganz toll“ meinte Reika sarkastisch und verdrehte die Augen. Sie musterte das Etwas eingehend, das da auf der Wiese kauerte und sie beide mit so großen Augen ansah als würden sie ihm gleich aus dem Kopf fallen. Reika hatte noch nie ein Menschenjunges aus dieser Nähe gesehen. Ein viel zu großer Kopf, diese kurzen dünnen Gliedmaßen... und der lächerliche bunter und zerschlissener Stoffetzen in den es gewickelt war. Kaum zu glauben, aber alles zusammengenommen war das Jungtier sogar noch hässlicher als die Erwachsenen.

"Wo Junges ist, ist auch eine Mutter nicht weit."

“Danke ich bin satt“, meinte sie kopfschüttelnd und todernst. “Bedien dich wenn du Interesse hast.“ Sie schlich ein Stück im Halbkreis und mit großzügigem Abstand um das Etwas, das ihr staunend nachsah und dabei sein Maul offen stehen ließ. Das brachte Reika dazu zu fauchen. Es war ein Geräusch das sich wohl am ehesten als eine Mischung aus Raubvogelkrächzen und Katzenfauchen beschreiben ließ. Gleichsam sprang Reika hoch und schraubte sich mit kräftigen Flügelschlägen in die Höhe. Die Nackthaut gab einen schrillen Aufschrei von sich, kippte vor Schreck nach hinten und rollte sich dann zu einem zitternden Ball zusammen, der leise wimmernde Laute von sich gab. Reika beobachtete von oben und behielt wachsam den Wald im Auge. Bis jetzt rührte sich nichts...
Meine Charaktere: Reika, Bernhard

Reika

Benutzeravatar
 
Beiträge: 78
Registriert: So 1. Mai 2016, 04:53

Ein Tag am See

Beitragvon Taran » Fr 30. Jun 2017, 07:03

"Du würdest ein Junges fressen?"

Der Hippogreif wirkte überrascht und sah Reika zu wie es wie ein Raubtier um das Menschenkind lief und sich dann mit einem Schrei in die Luft erhobt während dieses kleine rosa Ding wieder zu einer Kugel wurde.

Taran fühlte sich irgendwie ratlos. Was sollte er den mit diesem kleinen Ding anstellen? Und hatte es nun Eltern oder nicht? Irgendwo mußte doch die Mutter sein.

"keine Mutter läßt ihr Junges allein, oder ist das bei Zweibeinern anders?"


Langsam näherte er sich dem Menschenkind was noch immer wie ein zitternder Ball dort im Gras lag. Vorsichtig roch er an ihm und stieß dann ein leises Schnauben aus.


"Riecht seltsam."


Das Kind lunzte durch seine kleinen Finger, quietschte dann abrupt auf und griff mit seinen kleinen Patschehänden nach dem Schnabel des Hippogreif.
Taran machte erschrocken einen Satz und wisch vor dem Kind zurück, doch dieses schien ihn nicht so fürchterlich zu finden wie die kreischende Greifin, und er selbst kam gar nicht auf den Gedanken einen solchen Laut auszustoßen.

Viel zu verdutzt war es über die plötzliche Wandlung.

Das Menschenkind aber schien plötzlich wieder Mut gefasst, erhob sich unbeholfen auf seine dürren Beine und stackste mit ausgestreckten Händen dem Hippogreif nach, wobei es seltsame Quietschelaute von sich gab.


"Reika...das Ding verfolgt mich..."


Immer weiter wisch Taran zurück. Angreifen wollte er den kleinen Zweibeiner nicht. Es war schließlich noch ein Junges. Aber es an sich heran lassen, sich berühren lassen ging doch auch nicht oder?
Der Hippogreif wußte einfach nicht wie er sich verhalten sollte, aber da raschelte es schon wieder im nahen Waldrand.

"Maria"

ertönte die Stimme eines männlichen Exemplares gefolgt von der eines weiblichen Menschen.
Waren da etwa mehr?

Es schien als wäre eine ganze Gruppe von Menschen auf der Suche nach dem Kind.

Taran

Benutzeravatar
 
Beiträge: 52
Registriert: Fr 19. Mai 2017, 05:56

Ein Tag am See

Beitragvon Reika » Fr 30. Jun 2017, 22:02

Reika kreiste über dem Platz und legte sich dabei elegant in jede Kurve. Jede Bewegung schien fast von alleine zu geschehen und passierte mit traumwandlerischer Sicherheit. Die schlanke und leichte Greifin nutzte geschickt jeden Luftstrom und machte keinen Flügelschlag mehr als notwendig. Auch bei ihr machte es den Eindruck als hätte sie ihr ganzes Leben lang nichts anderes gemacht.

"Du würdest ein Junges fressen?"

“Vielleicht. Wenn ich hungrig genug bin...“ Machte es nun so viel Unterschied ob man ein junges Lamm oder irgendwas anderes schnappte. Solang man davon satt wurde...

"keine Mutter läßt ihr Junges allein, oder ist das bei Zweibeinern anders?"

“Keine Ahnung, Zweibeiner sind nicht ganz dicht. Hast du die schonmal beobachtet?“
Und dann beschwerte sich Taran, das das Ding ihn verfolgte und er es nicht mehr loswurde.
Reika musste lachen, richtig laut und herzlich lachen. Nur allzu deutlich blubberten diese Gedanken zu Taran hinüber. Selbst Schuld wenn man so nah rangehen musste! Wenn man sich in einen Ameisenhaufen setzte brauchte man sich ja auch nicht beschweren, wenn man gebissen wurde.
Reika konnte den Blick kaum davon lösen. Es sah so lächerlich aus. Der Pferdevogel ließ sich von diesem winzigen Wurm durch die Gegend jagen. Würde ihr das Ding so blöd kommen, sie hätte es eiskalt mit einer Klaue beiseitegefegt. Oder so angebrüllt das ihm Hören und Sehen verging. Es war immerhin nur ein dämlicher Mensch, und es gab Tausende davon! Pferdchen, der friedliche Halb-Pflanzenfresser schien das jedoch anders zu sehen und konnte es nicht über sich bringen, dem hässlichen Etwas ein einziges Haar zu krümmen. Die Greifin beobachtete weiter und dachte nicht einmal sich da einzumischen. Der Anblick war einfach unbezahlbar und sie wollte keine Sekunde davon verpassen.

Leider zerstörte bald etwas den spaßigen Anblick und sorgte bei Reika für Alarmstimmung. Menschen. Viele Menschen. Zu viele Menschen. “Weg da! Flieg! Verschwinde da!“ rief sie alarmiert. Die ganze fröhliche Erheiterung war wie weggefegt. Sie stieg flügelschlagend höher und brachte noch mehr Abstand zwischen sich und den Boden.
Meine Charaktere: Reika, Bernhard

Reika

Benutzeravatar
 
Beiträge: 78
Registriert: So 1. Mai 2016, 04:53

Ein Tag am See

Beitragvon Taran » Sa 1. Jul 2017, 12:34

" Ja mach du dich nur darüber lustig."

Antwortete er auf das Gelächter von Reika, andererseits sah es von da oben vermutlich wirklich lustig aus. Nur Taran fand das nicht sonderlich lustig.

Er wollte diesem kleinen Menschenkind nichts tun, aber das war doch keine Erlaubnis ihn zu verfolgen.
Schnaubend beäugte er die kleine Kreatur welche in ihrer naiven Art nicht ein bisschen Angst vor ihm zeigte.

Andererseits hatte der Hippogreif sie auch nicht angeschrien und versucht ihr Angst zu machen. Murrend schüttelte er sein Haupt bis er abgelenkt wurde.

Während Reika panisch das Weite suchte blieb der Hippogreif erstmal ruhig

Eine Gruppe von etwas Sechs oder sieben Menschen traten aus dem Wald. Und alle hatten irgendwelchen Krallenersatz in den Händen.
Abrupt blieb die Gruppe stehen genau so wie Taran und dieses Kind. Es hatte wohl seinen Namen gehört und winkte vergnügt quietschend hinüber zu den Menschen.


Diese schienen das eher weniger amüsant zu finden und bildeten einen Halbkreis. WIrklich näher zu kommen trauten sie sich nicht, aber versuchten durch fuchteln und Geschrei ihn zu verscheuchen.

Der Hippogreif schüttelt sein Haupt bei dem Lärm und senkt selbiges um das Menschenkind leicht in die Richtung der Menschen zu stupsen. Es sollte zu seiner Familie gehen, damit endlich wieder Ruhe einkehren würde.
Diese Bewegung führte aber zu einem erschrocken Aufschrei auf Seiten der Menschen und plötzlich flog eine Heugabel an Taran vorbei und bohrte sich ins Gras.

Abrupt hob dieser wieder den Kopf, breitete die Flügel aus und bäumte sich auf wobei er den Menschen einen wütenden Schrei entgegen sannte. Dieser hörte sich zum Glück an wie der eines Raubvogels und nicht wie der eines Pferdes.

Die Gruppe wich erschrocken zurück und das Menschenkind landete ebenso erschrocken auf seinem Hintern und fing an zu weinen.

Jetzt hatte Taran aber den Schnabel voll. Wenn er dem Winzling hätte etwas tun wollen, dann hätte er das bereits getan. Aber diese Menschen wollten das eindeutig nicht verstehen.

Empört stieß er sich vom Boden ab und flog hinauf bis die Menschen nur noch kleine Punkte waren.

"Dummen Menschen."

Murrte er und beobachtet wie einer dieser Punkte zu dem Punkt des Kindes hastete und mit ihm im Wald verschwand, dicht gefolgt von dem Rest der Menschen.

Nur die Mistgabel blieb zurück.

Prüfend drehte Taran noch ein paar Runden, aber es blieb alles ruhig, also setzte er wieder zur Landung an und richtete erneut sein Gefieder. Sein Blick war dabei wachsam auf den Waldrand gerichtet. Man wußte ja nie ob diese Zweibeiner womöglich doch wieder kamen.

Oder demnächst vielleicht noch ein tollpatschiger Drache herbei stolperte.
Der Hippogreif schüttelt den Kopf, was für ein seltsamer Tag.

Taran

Benutzeravatar
 
Beiträge: 52
Registriert: Fr 19. Mai 2017, 05:56

Ein Tag am See

Beitragvon Reika » Mo 3. Jul 2017, 19:39

Das dumme Pferd war von sämtlichen guten Geistern und jeglicher Vernunft verlassen. Es blieb da und wollte sich unbedingt von den Zweibeinern angreifen lassen. Nun gut. Sein Problem. Reika beobachtete noch lange genug um die Mistgabel zu sehen die über die Wiese flog, dann schüttelte sie den Kopf und drehte ab. So viel zu einem ruhigen Vormittag am See. Wenn da Menschen herumstreunten war das erledigt und sie fühlte sich auch nicht dafür zuständig sich da irgendwie einzumischen. Der Wind trug Reika in Richtung Wald und schon bald war der See in der Ferne verschwunden.

[Sorry, ich hab keine Lust mehr hier weiterzumachen und hab Reika deswegen aus der Szene entfernt. Wenn jemand anderes den Thread noch brauchen kann, nur zu.]
Meine Charaktere: Reika, Bernhard

Reika

Benutzeravatar
 
Beiträge: 78
Registriert: So 1. Mai 2016, 04:53

Vorherige

Zurück zu Mini-RPGs

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast