Ein Wink des Schicksals oder doch nur Glück?[Aleister,Lilli]

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Ein Wink des Schicksals oder doch nur Glück?[Aleister,Lilli]

Beitragvon Lilliana » Di 4. Jul 2017, 15:59

Erklärung:

Dies ist eine Rückblende wie Thethys , Lilliana und Kyan sich kennen gelernt haben. Das Alles ist schon ein paar Monate her.





Es war ein schöner Tag, das Grün der Wiesen und Blätter strahlte frisch im Glanz der Sonne, die Vögel zwischerten munter und irgendwo mitten im Wald lief eine junge Frau, mehr noch ein Mädchen über die Wiese und pflückte Blumen welche sie zu einem Kranz zusammen band.

Das rot ihrer Haare strahlte wie ein Rubin im Sonnenlicht. Sie war gut gelaunt und summte leise vor sich hin.

" Das war ein Spaß, hast du das Gesicht des Alten gesehen?"

Ertönte plötzlich lachende eine männliche Stimme. worauf das Mädchen erschrocken aufsprang und sich umdrehte.
Von der anderen Seite war eine kleine Gruppe Männer auf die Lichtung getreten.

Ihre Kleidung war herunter gekommen, das Haar und die Bärte verfilzt und ungepflegt und sie stanken meilenweit gegen den Wind nach Alkohol.

"Na schau mal an wenn wir da haben, na du kleines süßes Ding."

Sprach einer mit einem anzüglichen Grinsen als die Männer dem Mädchen gewahr wurden.

Lilliana wisch zurück und zog ihren Dolch.

"Verzieht euch."

Die Situation beunruhigte sie aber in ihren hellen Augen stand der Trotz. Sie hatte sich all die Monate allein durchgekämpft. So schnell würde sie nicht aufgeben.

Die Männer aber lachten angesichts des kleinen Mädchens. Sicher Lilli war mit ihren 1,55 nicht sonderlich groß und vermutlich sah das wirklich lächerlich aus, aber für ihre Größe konnte sie nun wirklich nichts.

~Kyan wo bist? ~ Rief sie nach ihrem Partner der ihre Furcht ebenso gleich mit spüren konnte.
Zwar war ihre Verbindung sehr stark und intensiv, aber ob er rechtzeitig da sein konnte war eine andere Frage.

Die Männer, welche offenbar gerade von einem nahem Hof gekommen waren, und so wie es klang den alten Bauern sicher keinen netten Besuch abgestattet hatten, kreisten nun langsam die Rothaarige ein.

Der erste griff nach ihr und mußte sogleich die Klinge in seinem Leib verspüren.
Lilliana war sicher nicht kaltblütig, aber aufgeben kam überhaupt nicht in Frage.
Der Kampf mit dem Dolch war eines der ersten Dinge gewesen welche sie intensiv gelernt hatte seit sie auf der Straße lebte.
Den hier ging es schnell mal um Leben oder Tod.

Flink wuselte sie durch die Arme eines Zweiten hindurch und drehte sich sofort um. Niemals sollte man seinem Feind den Rücken zukehren.

Fluchend hielt sich der Verletzte die Wunde. Das Mädchen hatte gut getroffen. Leider hielt das seine Kumpanen nicht davon weiter aufdringlich zu werden.

Im Gegenteil es führte dazu das diese nun selbst Waffen zogen.
Lilliana lief langsam seitlich die Männer wachsam im Auge behaltend.

Und schon trafen beide Seiten erneut aufeinander. Lilliana verpasste einem einen Schnitt am Arm , doch plötzlich verspürte sie einen festen Griff um ihre Waffenhand, der wie ein Schraubstock fester wurde.
Knurrend wande sie sich dem Mann zu welcher sie fest im Griff hatte und mußte dann schmerzbedingt den Dolch fallen lassen.
Nicht aber ohne diesem Räuber ihr Knie kräftig zwischen die Beine zu rammen.
Während er sich krümmte, versuchte Lilliana erneut zu entwischen. Aber da war es schon zu spät.
Während zwei sich vor Schmerzen krümmten und um starke Verletzungen kümmern mußten, hatten die anderen Drei das Mädchen nun fest im Griff.

"Du verfluchte kleine Göre"

Blut lief über ihre Wange wo man sie erwischt hatte und der Schlag in ihre Magengegend brachte fast ihre spärliche Mahlzeit vom Morgen wieder zum Vorschein.
Panik breitete sich in ihr aus, und die Angst welche sie bisher gut unterdrückt hatte übernahm nun Oberhand.
Die Männer waren nicht zimperlich und so war es nun der Schrei des Mädchens welchen über die Lichtung hallte, während sie sich weiter versuchte panisch zu wehren.
~"Gedankensprache zwischen Partnern"~
"Gedankensprache Kyan"
"Laute Aussprache Lilliana und Kyan"
Gedanken Lilli

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Ein Wink des Schicksals oder doch nur Glück?[Aleister,Lilli]

Beitragvon Aleister » Sa 8. Jul 2017, 19:05

Aus der Sicht von Thethys:

Der Wind hatte sie weiter nach Norden getragen als beabsichtigt, weit in eine Gegend hinein, die sie weder kannte noch kennenlernen wollte.
Und doch kehrte sie nicht um. Alles war besser als die erstickende Dunkelheit des Hohen Forsts. Außerdem war sie in erster Linie noch immer eine Greifin und nur an zweiter die Partnerin eines Sidhe. Und Greifen waren Kreaturen der Lüfte, ständiges Aufhalten in engen Hallen machte sie krank. Und egal wie oft sie sich einredete, sie sei von einem anderen Schlag, das Glücksgefühl, als sie sich endlich wieder alleine in den Himmel erhoben konnte, war Beweis ihrer unveränderlichen Natur.

„Du möchtest ausfliegen? Alleine?“ Aleister drehte sich nicht einmal mehr zu ihr herum. Wie so oft in letzter Zeit krallten sich dicke Roben um seine Schultern; die grobe Stoffmaske bis unter die Augen gezogen türmte er über einem Tisch mit Gläsern und Töpfen, deren Inhalte Dämpfe verströmten, die Thethys die Tränen in die Augen trieb. Und mixte mal hier, mal dort von dem Zeug etwas zusammen. Irgendwann hatte sie es akzeptieren gelernt. Hatte etwas seine Aufmerksamkeit erregt, war alles andere uninteressant. Aber das hatte auch seine Vorteile.

„Ein, zwei Tage. Ich brauche etwas Abwechslung. Und frische Luft. DAS vor allen Dingen.“

Die Nase gerümpft, wartete sie auf eine Regung ihres Partners, der sich endlich dazu entschied, in ihre Richtung zu gucken, auf ihre Anspielung aber nicht reagierte oder reagieren wollte. „Das sollte kein Problem darstellen.“

Thethys wollte etwas erwidern, aber Aleisters Augen waren bereits wieder zu einem Kolben gewandert, der eine befremdlich gelbe Flüssigkeit beherbergte. „Bis dann. Ich bin dann mal.“

Pappel reihte sich hier an Ulme, Bäume, Blätter und Äste solange der Blick nur reichte.
Der hier war nicht anders als der Wald Zuhause, große, grüne Hände, die nach jedem Flügel griffen, der auch nur versuchte, ihnen zu entkommen.
Einem Meer gleich erstreckte er sich vor der Greifin und wollte nicht enden, als da! - ein nackter Fleck unter ihr auftauchte, eine einsame Insel inmitten im Nichts.
Des Fluges müde, setzte sie zur Landung an, doch je näher sie ihrer Insel kam, desto mehr wurde deutlich, dass sie nicht so verlassen war, wie angenommen.

Die kleinen Punkte, die zwischen den Gräsern herumtanzten, wären tatsächlich absonderlich große geratene Ameisen gewesen. Es waren Federlose. Natürlich. Und fast alles Männer, wie Thethys bald erkennen konnte. Männer, die ein Mädchen umzingelten, mit leuchtend rotem Haar und einer lauten Stimme.
Das arme, kleine, dünne Ding zappelte und schrie, während die Kerle sich abwechselnd auf sie stürzten wie Wölfe auf ein Kaninchen und genauso unfair sah der Kampf auch aus.

Thethys knurrte. Hätte so etwas in ihrem Rudel stattgefunden hätte sie den feigen Männchen eine Lektion erteilt, aber das hier war nicht ihr Rudel und nicht ihr Problem. Sie konnte einfach weiterfliegen zur nächsten Insel und - zu spät.

Mit ohrenbetäubendem Scheppern landete sie wenige Meter hinter dem Geschehen. Aufgeschreckt durch das eigenartige Geräusch ließen die Schläger von Lilliana ab und wirbelten herum, nur um mit aufgerissenen Augen zu erstarren wie Salzsäulen, als sie seinen Ursprung entdeckten.
Greifen waren in dieser Gegend ein seltener Anblick und nicht selten der Letzte, bevor man die Radieschen von unten betrachtete. Aber das erkannten die Grobiane nicht einmal, die Augen geheftet auf ihre stählernen Hörner und blitzende Klinge, die sich wie eine wütende Natter hin- und herbewegte, war ihnen die Verwirrung deutlich ins Gesicht geschrieben.

„Was ist das denn!?“, rief der erste der Typen. „Ein Monster!?“ Sie wichen zurück, und mit jedem ihrer Schritte schlich die große Greifin näher auf sie zu, schweigend, entschlossen.

„Hauen wir ab, worauf wartet ihr!?“, drängte ein Zweiter und einstimmig, ohne Lilliana noch weitere Beachtung zu schenken, stürmten sie in Richtung der Bäume davon. Der Letzte der Kerle stieß die Arme dabei auch noch um.

Thethys schnaubte verächtlich, als ihre Silhouetten zwischen den Blättern verschwanden und blieb stehen, wo sie war, den Blick in den Himmel gerichtet. Damit sollte sie sicher sein.

„Die kommen so schnell nicht wieder. Hast du eine Siedlung oder ein Dorf in der Nähe?“



ein paar Monate vorher
Thethys stößt bei einem Ausflug auf die sich in einer misslichen Lage befindliche Lilliana und beschließt, ihr zu helfen.

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Ein Wink des Schicksals oder doch nur Glück?[Aleister,Lilli]

Beitragvon Lilliana » Mi 12. Jul 2017, 15:32

Unsanft plumpste Lilliana in das Gras und rappelte sich mühsam auf. Warum hatten sie so plötzlich abgelassen? Hatte es etwas mit diesem lauten Scheppern zu tun? Waren womöglich Wachen aufgetaucht...wobei das machte kein Sinn, was sollten Stadtwachen so weit von der Stadt entfernt.
Blinzelnd sah sie in die Richtung aus welcher der Krach gekommen war, etwas großes helles war dort und silber glänzte wie eine Rüstung in der Sonne.
Die Männer sprachen etwas von einem Monster doch bevor sie realisieren konnte was passierte wurde sie von den flüchtenden Räuber umgerannt und lag schon wieder im Gras.

Murrend kämpfte sie sich erneut auf die Beine, Die Stellen an welcher die Räuber sie getroffen hatten schmerzten und aus dem Schnitt an ihrer Wange lief noch etwas Blut.
Aber Das Mädchen ließ sich davon nicht unterkriegen, langsam wanderte ihr Blick auf die unweit von ihr ersichtlichen Pranken, dann den Leib empor bis sie die ganze Thethys in Augenschein nahm.

"Ein Greif.."

Kam es ihr überrascht über die Lippen und gleich kam sie sich dumm vor. Was sollte dieses Geschöpf nur von ihr denken, zudem war es nicht der erste Greif welchen sie zu Gesicht bekam.

Vorsichtig wagte sie einen Schritt und hob ihren Dolch auf, dessen Klinge noch von Blut glänzte. Einen Moment wirkte es als wolle sie diesen zur Verteidigung nutzen, doch schon steckte sie in an ihren Gürtel und besann sich auf ihr Benehmen.

Leicht als Zeichen des Respekt neigte sie ihren Kopf kurz vor der Greifin.

"Ich schätze ich schulde euch meinen Dank. Und ja unweit von hier ist eine Stadt. Aber die Ruhe hier draußen ist eine angenehme Abwechslung von dem Lärm und Trubel dort."

"Für mich so etwas wie für euch die Winde oder die Weiten des Himmels."


sprach sie mit einem munteren wachen blitzen ihrer hellen blauen Augen, welche im Gegensatz zu ihrem nicht lachenden Mund freundlich aber nicht naiv wirkte. ganz gleich wie zierlich und klein sie sein mochte.
Nicht das Lilliana auf den Gedanken käme Thethys zu unterschätzen, nein, aber sie fürchtete sich auch nicht vor ihr.

Solange sie diesem stolzen Geschöpf keinen Anlass geben würde, hätte sie auch keinen Grund dafür.

~"Ich bin da"~

Drang Kyans Stimme in ihren Kopf und sie nahm seine Präsenz war.
Im nächsten Moment sprang der große kräftige Suavi bereits aus dem Waldstück hinter ihr und baute sich sofort vor dem Mädchen auf.
Beschützerisch und zum Kampf bereit. Sein erster Blick galt Thethys und für ihn war sie in dem Moment die Gefahr. Weit und breit war ja sonst Niemand zu sehen. Und das seine Partnerin in Gefahr war hatte er gespürt.

"Wage es nicht ihr auch nur ein Haar zu krümmen Greif"

Fauchte er zwar nicht unfreundlich aber warnend Thethys entgegen.

"Sie hat mir geholfen."

Drang die Stimme von Lilli an sein Ohr. Diese zuckten kurz und er schnaufte tief bevor er skeptisch einen Blick zu der Greifin warf.

"So? Stimmt das?"

Der Suavi war skeptisch, Aber Kyan hatte damals geschworen Lilli zu beschützen und das hatte er seit dem energisch verfolgt.
Und dieses Greif Weibchen war eine ernsthafte Gefahr, und von irgendwo mußten ja auch die Verletzungen des Mädchen herkommen.




ein paar Monate vorher
Lilliana wirkt überrascht aber auch neugierig als Thethys auftaucht. Gleichzeitig entsinnt sie sich ihrer guten Erziehung und versucht ihr gegenüber respektvoll und höfflich zu sein.
Kyan stößt dazu und hält die Greifin erstmal für die Schuldige an Lillianas schmerzen und Verletzungen. Bleibt trotz Lillis Erklärung skeptisch und in seiner beschützerischen Haltung vor Lilli.
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Ein Wink des Schicksals oder doch nur Glück?[Aleister,Lilli]

Beitragvon Aleister » Mo 17. Jul 2017, 12:14

„Ein Greif...“

Das rothaarige Mädchen hatte die Worte fast geflüstert. Die Augen geweitet und den kleinen Puppenmund leicht geöffnet, tat sie einen Schritt auf Thethys zu. Ihre Hand sank langsam zu einem Dolch, der sich im Gras sonnte. Sie war also bewaffnet gewesen.
Er musste mitten im Kampf heruntergefallen sein, denn die Halme um ihn herum glänzten noch von frischem Blut. Nicht übel, dass sie es überhaupt geschafft hatte, einem von den Kerlen eine Verletzung zuzufügen. Das hier war kein gewöhnliches Dorfmädchen, soviel war sicher. Trotzdem, sie hätte tot sein können.

Streng, und mit hinter ihrem Helm gerunzelter Stirn beobachtete Thethys die weiteren Schritte des Mädchens. Würde sie in Angriffsstellung übergehen oder wegrennen?

Ihre Waffenhand schwebte für den Bruchteil einer Sekunde über dem Eisen, steckte es dann aber in ihren Gürtel. Dann senkte sie ihr Haupt und sprach:

"Ich schätze, ich schulde euch meinen Dank. Und ja unweit von hier ist eine Stadt. Aber die Ruhe hier draußen ist eine angenehme Abwechslung von dem Lärm und Trubel dort."

"Für mich so etwas wie für euch die Winde oder die Weiten des Himmels."

Thethys legte den Kopf schräg. Sie fand keine Worte. Fürwahr, dies war kein gewöhnliches Mädchen. Sogar Manieren hatte sie. Und eine gewisse Furchtlosigkeit.

Das letzte bisschen Spannung in ihren Beinen ließ die Greifin nun davongleiten und plusterte mit einem zufriedenen Murren ihr Federkleid ein wenig auf. Sie liebte es, wenn der Wind zwischen ihnen herumzauste und ihre Haut streichelte.

„Der Lärm und Trubel, was?“ Wo auch immer diese Stadt war, daher stammen konnte sie nicht. Egal wie abgebrüht diese Kerle gewesen sein mochten, ein so hübsches Mädchen zu schänden hätte den Zorn ihres Vaters und ihrer Brüder auf sie gezogen und blieb in keinem Dörflein ungestraft. Thethys musste nur einen Blick auf ihre Kleider werfen, um zu wissen, dass sie zumindest eine Landstreicherin war. Eine Landstreicherin, die kämpfen konnte.

Bevor sie einen weiteren Gedanken über die rätselhafte Fremde fassen konnte, nahm Thethys eine Präsenz wahr, die sich alsbald mit gefletschten Zähnen und ausgefahrenen Krallen vor ihr aufbaute - ein ausgewachsener Suavis, Männchen, den Katzen im tiefsten Süden in Erscheinung nicht unähnlich, sprang in wehrhafter Haltung vor das Mädchen und knurrte:"Wage es nicht, ihr auch nur ein Haar zu krümmen, Greif!" Moment, hatte er sie gerade telepathisch bedroht?

Es gab keinen Zweifel mehr. Hätte sie doch nur besser aufgepasst. Oder eher, wäre sie doch nur weitergeflogen. Das also war sie? Eine Zar‘Dras? Nun blieb Thethys keine andere Wahl. Laufen lassen konnte sie sie schlecht, immerhin war sie ein Mitglied des Ordens und feindliche Spione zu überführen, melden oder zu beseitigen war ihre Pflicht. Schade, so etwas wie Sympathie hatte sie lange nicht mehr für einen Menschen verspürt.

Sie senkte den Kopf und begann ihrerseits, sich vor dem Tiger aufzuplustern und ihre Krallen auszufahren. „Nur zu. Du wärst nicht der erste Verräter, den ich zerfetze, Suavis.“, zischte sie. Bevor die Situation aus dem Ruder geraten konnte, sagte das rothaarige Mädchen:

„Sie hat mir geholfen.“

Der Suavis zuckte mit den Ohren, sein Blick war aber nicht weniger lauernd. Vielleicht kommunizierten sie in Gedankensprache, überlegten sich ihren nächsten Schritt, um Thethys zu überwaltigen...

„Ich rate euch, zurück nach Torlamun zu rennen.“, warnte sie. „Ich habe wenig Lust, mich heute, an meinem freien Tag, mit Zar‘Dras zu prügeln. Ich habe das Leben deiner Partnerin gerettet. Also geht und wir sind quitt.“

Sollten andere sich doch darum kümmern. Wenn der Suavis nicht auf die Kleine aufpassen konnte, waren sie sowieso keine ernsthafte Gefahr für den Orden.



ein paar Monate vorher
Thethys findet Gefallen an dem fremden Mädchen und ist neugierig, wer sie ist. Als der Suavis dazukommt und sich drohend vor ihr aufbaut, hält sie die Fremden für Zar‘Dras, die in der Gegend herumschnüffeln. Keine Lust auf einen Kampf, bietet sie ihnen an, einfach zu verschwinden.

Spieler: Lilliana mit Kyan, Thethys
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Beitragvon Lilliana » Di 18. Jul 2017, 15:52

Lilliana war neugierig und hatte Gefallen an der ungewöhnlichen Begegnung mit der Greifin gefunden. Auf den Gedanken das diese zum Orden gehörte war sie bisher nicht gekommen, obwohl wilde Greifen in Rüstung eigentlich nicht normal war.

Doch vertiefen konnte sie die Bekanntschaft nicht, den schon tauchte ihr Partner auf welcher misstrauisch gegenüber Thethys war. Er wollte sie beschützen um jeden Preis und diese Greifin war nun mal eine Fremde.

Kyan war skeptisch, andererseits hatte dieser Vogel seine kleine Partnerin gerettet.

Der Suavi murrte, dazu sich aber zu beruhigen kam er nicht den irgendwie schien die Greifin plötzlich misstrauisch und baute sich drohend vor Kyan auf.

Bevor er auf die Idee kam nachzufragen was das plötzliche Problem war, offenbarte es Thethys bereits.

Torlamun? , Zar'dras

Die Verwirrung stand dem kräftigen Suavi deutlich in das Katzengesicht geschrieben.
Wie kam man auf den Gedanken das seine kleine liebe Partnerin und er zu diesem...wie nannten es die Zweibeiner...Pack? gehörten.

Aber diesmal war das Mädchen was energisch reagierte. Lilli war von der plötzlichen Wandlung Thethys ebenso erst irritiert doch als dann die Bezeichnung Zar'dras fiel, wisch alle Farbe aus ihrem ohnehin schon hellem Gesicht.

Wie als wäre es erst gestern gewesen sah sie das Feuer an der Kleidung ihres Onkels explodieren und wie er zu Boden sank, die Augen starr gen Himmel gerichtet während jegliches Leben in ihnen erlosch.
Sie erinnerte sich an den Schmerz der sie fast lähmte und den Schmerz welchen Ravan dazu bewegte sich auf diesen Zar'dras zu stürzen da er nichts mehr zu verlieren hatte.
Nur mit Mühe hatte sie es geschafft die Lähmung des Schocks abzuschütteln, die Tränen zu verdrängen und um ihr Leben zu rennen.

Plötzlich kam ein scharfer Wind auf, rauscht wie ein bissiger Hund durch das Federkleid der Greifin und die nahen Baumwipfel.
Das Gesicht wütend verzogen trat sie energisch einen Schritt vor. Aber in ihren Augen spiegelte sich ein tiefer Schmerz.

"Zar'dras! Wie kannst du es auch nur annähernd denken das wir zu den gehören. Dieser Abschaum hat meine Familie getötet! "

Das der Wind um sie herum fegte ignorierte sie. zwar hatte sie gelernt wie man seine Magie kontrollierte aber bei starken Gefühlen kamen solche Ausbrüche hin und wieder noch vor.

Im nächsten Moment gab es ein leises Plopp und die Korken der Trinkschläuche, welche sie mehr als nötig bei sich trug, flogen ins Gras heraus gedrückt von einer Wasserfontäne welche sich über die Anwesenden ergoß.

Pitschnass und zitternd, ob vor Wut, Schmerz , oder der plötzlichen Kälte durch das Wasser konnte man nicht sagen, vermutlich eine Mischung aus allem, stand sie da und starrte die Greifin da.
Die blauen Augen welche vorher noch freundlich und munter gefunkelt hatten wirkten nun dunkel wie eine stürmische See, Trauer, Schmerz und Wut spiegelte sich darin.

Kyan hatte Thethys keinen Augenblick aus den Augen gelassen, bis das Wasser sein Fell benetzte. Nun wande er sich seiner Partnerin zu und schmiegte vorsichtig wie zum Trost sein riesiges Haupt an der zarten kleinen Gestalt.
Auch er erinnerte sich noch gut an dem Abend und nur all zu deutlich konnte er erneut das Gefühlswirrwar von Lilliana wahrnehmen.

So plötzlich wie der Ausbruch gekommen war, verschwand er auch wieder als sich eine Träne aus ihren Seelenspiegeln löste. Trotzig versuchte sie diese noch zurück zu halten. Wollte sie vor Thethys doch keine Schwäche zeigen.
Aber letzendlich war sie immer noch ein kleines Mädchen.

Und so schmiegte sie ihre schmalen Arme um den Hals ihres treuen Partners und verbarg das Gesicht am dichten Fell Selbigen.
Durch die nasse Kleidung wurde die schmale und durch wenig Nahrung entsprechend etwas magere Gestalt der jungen Magierin noch deutlicher hervor gehoben.

Kyan hingegen ließ Thethys weiterhin nicht aus den Augen, ein vorwurfsvoller Blick traf die Greifin, auch wenn er dennoch versuchte Lilliana auf sanfte fürsorgliche Weise zu trösten.
Es war mehr als ersichtlich das das Band zwischen den Beiden sehr eng war.



ein paar Monate vorher
Kyan ist weiter misstrauisch gegenüber Thethys, Lilli hingegen neugierig, aufgeschlossen. Als der Vorwurf kommt das sie Zar'dras sein, weckt das das Erlebnis vom Tod ihres Onkels, was sie all die Zeit immer versucht hat zu verdrängen, und nun um so stärker hervor tritt. In ihrer Wut über diesen Vorwurf und den starken Schmerz, wirkt sie impulsiv Magie.
Nach dem Ausbruch wird deutlich wieviel Schmerz das Mädchen offenbar bereits in ihren jungen Tagen ertragen mußte.
Obwohl Lilli versucht stark zu sein sucht sie doch Trost bei Kyan.
Lilliana mit Kyan, Thethys
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