Strasse zwischen Callin und Dralun

Westlich vom Dramaru: von Callin bis Süderbucht

Strasse zwischen Callin und Dralun

Beitragvon NPC » Fr 29. Dez 2017, 16:42

Man weis nicht was es war. EIn Schatten oder ein Lufthauch der ihre Wange berührte. Eine kleiner trockener Ast der unter seinem Fuß zerbrach oder einfach nur eine üble Vorahnung.
Auf alle Fälle warf sich Laurelia ins Gebüsch und entkam so dem tötlichen Hieb von Bernhards Schwert.
Mit schreckensgeweiteten Augen sah sie wie der Junge mit dem bösen Blick auf Rufus einschlug.
Das Blut spritze überall. Traf den jungen Siedhe der das anscheinend nicht bemerkte. Traf den Hippogreif und lief in strömen an Rufus hinunter.
Laurelia krabelte hinter Taran und flüsterte ihm zu das nun alles wieder gut werde... dann kroch sie unter den Wagen. Sie hörte die heiseren Schreie von Rufus die langsam verebbten. Auch die Schreie von Bernhard waren durchdringlich in ihren Ohren zu hören. Aber da schrie doch noch jemand?
Ihr wurde gewahr, das sie es selbst es war. Rufus schlaffer Körper lag auf dem Boden. Seine Augen sahen sie mit eine überraschten Blick an, doch sie hatten diesen Funken verloren der zeigte das Leben in einem Körper war.
Laurelia verstummte. Was geschah dort draussen? Hier unter dem Karren bekam sie nichts mit. Was würde Bernhard nur machen? Seine Wut musste imens sein.
Rufus war tot... Er war tot... war das jetzt das Ende? Laurelias Gedanken rasten. Ja, das war das Ende
Rufus war nicht mehr. Ihr Lebensmittelpunkt. Ihr Vater und Kerkermeister.... Ihre AUgen füllten sich mit Tränen. Ja es war vorbei. Endlich!






[hr]19. Kiriat Vormittags[/hr]

Bernhard startet den Angriff und Laurelia versteckt sich unter dem Karren

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Beitragvon Bernhard » Di 2. Jan 2018, 22:42

Sein Herz schlug ihm bis zum Hals und er hörte nichts mehr, nur noch sein eigenes Blut das ihm wie verrückt in den Ohren rauschte. Die Zeit schien stillzustehen. Es hätten Sekunden sein können, oder auch Stunden, er hätte keinen Unterschied zwischen beidem gemerkt. Auch die Umgebung war weg, sogar Taran. Alles was Bernie noch wahrnahm war die blutige Leiche die zu seinen Füßen lag. Starre, tote Augen die stumm klagend und vorwurfsvoll bis in seine Seele starrten. Bernie war völlig erstarrt, konnte den Blick nicht losreißen von dem was er sah. Von dem was er gerade getan hatte. Er sah noch den blanken Schrecken in den Augen des... Banditen... der jetzt nur noch wie ein jämmerliches altes Wrack wirkte, wie er da lag. Und all das Blut, überall... Erst nach und nach bemerkte Bernie auch das Gewicht das er in den Händen hielt und sein Blick wanderte minimal nach unten, den rot beschmutzen Stahl seines Schwertes entlang, bis zu seinen Händen. Und dann, ganz langsam und stückchenweise, rutschte ihm der Griff aus den Händen und das Schwert fiel leise klappernd zu Boden. Und erst dieses Geräusch löste Bernie ein wenig aus seiner Erstarrung. Was hatte er... er hatte gerade jemanden getötet. Getötet. Diesen Kerl da. Sicher, Bernie hatte zahllose Stunden damit verbracht den Kampf zu üben... doch das waren eben nur Übungen gewesen. Doch jetzt war daraus Ernst geworden. Es war einfach... passiert. Er hatte nicht einmal nachgedacht. Dieser Gauner war tot weil...
...wegen seinem Partner. Um seinen Partner zu retten. Endlich konnte sich Bernie von Rufus' sterblichen Überresten losreißen. Taran... dachte er mechanisch, wandte sich zu dem Vogel um. Zog ihm den Sack vom Kopf und gleich danach das Knäul aus Seil, das seinen Schnabel zuschnürte. Bernie brachte kein Wort raus, und seine Mine war wie erstarrt. Mechanisch ging er um den Vogel herum und versuchte ihn aus dem Zuggeschirr zu befreien. Doch es wurde ein sehr mühseliges Unterfangen. Er schien plötzlich zwei linke Hände zu haben und schon die einfachsten Bewegungen waren kompliziert. Vor Bernies Augen schwebte noch immer das Bild von Rufus' Gesicht, dieser Blick, der ihn direkt ansah...



19. Kiriat Vormittags
Bernie steht komplett neben sich. Befreit Taran aus seiner misslichen Lage.
Bernhard, Taran, Npc: Rufus (tot) und Laurelia
Bernhard hat geschrieben:„Ach komm schon, das war keine Lüge sondern erweiterte Wahrheit.“

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Beitragvon Taran » Mi 3. Jan 2018, 05:06

Das erste was Taran hörte war ein Knacken, knacken von Holz unter festen Tritten. Im Nächsten Moment Schreie , eine leise Stimme die ihm hastig zuflüsterte das nun alles gut werden würde und bald darauf herschte wieder Stille.
Eine fast unheimliche Stille. Und dann war da noch der starke Geruch nach Blut. Was bei allen Himmeln war geschehen? War Bernie verletzt?

Besorgt versuchte der Hippogreif seinen Partner ausfindig zu machen und bald darauf spürte er ihn auch, aber so als wäre alles von dichtem Nebel verhangen. Nun zumindestens war er nicht verletzt aber...

Tarans Gedanken wurden von einem Klirren unterbrochen, es dauerte einen Moment dann spürte er Hände an seinem Kopf und blickte im nächsten Moment in das geschockte Anlitz seines Partners als dieser ihm den Sack von den Augen zog.
Das war eindeutig Bernhards erste Leiche, das war klar an seinen Augen zu erkennen. Nun zumindestens die erste Leiche von seinen eigenen Händen.

Er schnaubte leise ließ seinem jungen Partner aber alle Zeit der Welt ihn mit seinen, vor Schreck ungeschickten Fingern von dem Geschirr zu befreien.
Endlich als es nach, nun wer weiß wieviel Minuten endlich geschehen war trat der Hippogreif direkt zu Bernhard und legte ihm vorsichtig mit Bedacht seinen Kopf auf die Schulter und rieb sachte den Schnabel an dessen Wange als wolle er ihn trösten.

Nur zu gut wußte er das Bernie nicht unbedingt der anschmiegsame Typ war. Er zeigte gern den starken harten Kerl, aber dennoch war ganz sicher in ihm auch etwas weiches zerbrechliches.

Mit einem befreienden Gefühl breitete Taran seine großen schwarzen Flügel aus, wollte sie wie ein Schutzmantel um seinen Partner legen, aber soweit kam es nicht.

Der Esel des Gaunerpaares schien genug zu haben, die großen Flügel gaben ihn nach den chaotischen Geschehnissen den Rest.
Er flitzte davon so schnell ihn seine Beine tragen wollten, den Karren unsicher hinter ihm her.
Vermutlich würde er paar Meter weiter wieder zum stehen und zur Ruhe kommen.

In der abrupten Anfahrt fielen ein paar Dinge aus dem Karren, darunter auch ein großes Stück Stoff was sich, wie als hätte es das Schicksal gut gemeint über die Leiche von Rufus legte, nicht vollständig aber wenigstens mußte man sich seine erstarrte Miene nicht mehr ansehen.

Gleichzeitig wurde aber auch Laurelia aus ihrer Deckung gerissen.

Schnaubend traf der Blick des Hippogreif auf den der jungen Frau. Sie wirkte erschrocken, geschockt aber irgendwie auch erleichtert. Nachdenklich neigte er den Kopf leicht zur Seite und erinnerte sich an diesen unschönen blauen Fleck in ihrem Gesicht welcher sein Mitleid erregt hatte.

Konnte es sein das dieser Kerl dafür verantwortlich war. Sein Blick wanderte zu der halb bedeckten Leiche und wieder zu Laurelia.
Zu dumm das er die gemeine Zunge der Zweibeiner nicht beherschte.

~ Ich glaube sie war auch mehr Opfer und ist im Grunde ihres Herzens nicht böse ~

Teilte er Bernie mit, von dessen Seite er keinen Milimeter gewischen war. Und versuchte ohne aufdringlich zu sein dennoch ihm Trost und Schutz zu spenden.

Während dessen ruht sein Blick aufmerksam und durchdringend aber nicht böse auf Laurelia.




19. Kiriat Vormittags

Taran wird von der Befreiung und den damit einhergehenden Umständen überrascht. Er versucht Bernie zu trösten und macht sich seine Gedanken über Laurelia nachdem diese, wegen des störrischen Esels aus ihrer Deckung gerissen wird.

Bernhard, Taran
Npc: Laurelia und Rufus (tod)

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Beitragvon NPC » Mi 3. Jan 2018, 20:13

WIe lange sie schrie wusste sie nicht. Es war fast wie ein Segen, als der Karren über ihr sich auf einmal bewegte den der Esel nun ebenfalls schreiend davonzog. Das Tuch das aus dem Karren fiel und wie eine sanfte Decke den Leichnam von Rufus unter sich begrub.
Auf einmal war über Laurelia nun ein strahlender blauer Himmel mit ein paar Wölkchen zu sehen.
Doch das Mädchen hatte kein Blick dafür. aie war mit dem Gesicht tief im Staub gedrückt und hatte die Arme schützend um ihren Kopf geschlungen.
Sie hatte die Augen geschlossen, weil sie immer noch diese kalten Augen mit dem anklagenden Blick auf sich spührte.
Nun wartete sie auf das was kommen möge. Auf den Aufschrei und auf den Schlag der nun folgen wurde. Der Schlag der sie dorthin bringen wird, wo wieder Rufus auf sie wartete.
Wieder Rufus. Was hatte sie geglaubt, das sie je von ihm davon käme. Nein er hatte sie gekauft und sie gehörte ihm. Es würde nie jemand anderes in ihrem Leben geben wie ihn...
DOch der erwartete schlag blieb aus.
Es herschte eine gespenstischte Stille. Kein Laut war zu hören ausser den Vögeln die lustig in den Bäumen sassen und ihr Lied trällerten.
Vorsichtig hob sie den Kopf und riskierte ein kurzen Augenblick.
Der junge Sidhe stand da wie eine Statue. Sein Schwert lag vor ihm im Dreck und er stierte mit einem glasigen Blick drauf.
Auch der Hipogreif stierte. Doch nicht auf das Schwert sondern sie direkt an.
Laurelia schluckte hart.
Sie hob ihren Kopf und sah auf den unförmigen Hügel der mit dem Tuch abgedeckt war.
Mit leiser heisere Stimme kamen die Worte aus ihr raus.
"Er ist tot. Nicht wahr?"



(Barthi)




19. Kiriat Vormittags
Laurelia verliert ihre Deckung unad hat Angst nun selbst erschlagen zu werden. Nachdem nichts geschah, fragte sie nach Rufus.

Bernhard, Taran, Npc: Rufus (tot) und Laurelia

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Beitragvon Bernhard » Mo 8. Jan 2018, 10:44

Nachdem es ihm endlich gelungen war den Vogel zu befreien, starrte Bernie ziemlich stumpf durch ihn hindurch und schien ihn gar nicht so wirklich wahrzunehmen. Auch das Geschrei von Laurelia hörte er kaum, sondern es drang nur dumpf zu ihm durch als befände er sich unter Wasser. Das ging so lange, bis er dann irgendwann Tarans Kopf auf der Schulter hatte und sich der Schnabel an seiner Wange rieb. Das war... irritierend. Er war doch kein kleines Mädchen das unbedingt kuscheln und im Arm gehalten werden musste. "Ja, ja, schon gut, mir gehts gut..." log er wenig überzeugend. Bernie schloss kurz die Augen und schüttelte sachte den Kopf, in der Hoffnung seine Benommenheit damit abzuschütteln. Stattdessen jedoch erwachte der Esel plötzlich zum Leben und trat schreiend die Flucht an, wobei er den Wagen mit einem kräftigen Ruck hinterher riss. Es holperte und krachte, als der hölzerne Schrotthaufen vorwärts rumpelte und bei dem plötzlichen Schwung verabschiedete sich ein Teil der Fracht, der sich nun am Boden verteilte. Einer davon versteckte die unglückselige Leiche (weitgehend jedenfalls), doch auch so sah Bernie durch das Tuch noch ganz deutlich das tote Gesicht vor sich, das ihn stumm anstarrte. Das würde er wohl eine ganze Weile nicht mehr loswerden...

Taran löste sich nun wieder von ihm und starrte etwas anderes an. Bernie folgte dem Blick. Ah ja... da war ja noch was gewesen... dieses Mädchen. Was um Himmels Willen sollten sie damit anstellen? Und was sollten sie mit IHM anstellen?

~ Ich glaube sie war auch mehr Opfer und ist im Grunde ihres Herzens nicht böse ~ mischte sich der Vogel nun ein, womit er bei Bernie nun ein Stirnrunzeln erntete. “Meinst du? Die hätte dich genauso auseinandergenommen wie der andere Idiot da.“ Der Sidhe klang nicht überzeugt. Er schluckte und atmete tief durch. Zusammenreißen! Stell dich nicht so an wie ein kleines Kind.
„Wenn wir dich dich nicht gleich hinterherschicken sollen, rede!“ fuhr Bernie die Göre grob an. Er legte so viel Wut und Ärger in seine Stimme wie möglich, es sollte bloß niemandem auffallen wie aufgekratzt er eigentlich war. Seine Augen kniffen sich zusammen und er funkelte Laurelia feindselig an. „Und keine faulen Tricks, verstanden?!“



19. Kiriat Vormittags
Bernie ist von Tarans Zuwendung irritiert und versucht mal wieder den harten Kerl zu geben. Faucht Laurelia grob an.
Bernhard, Taran, Npc: Rufus (tot) und Laurelia
Bernhard hat geschrieben:„Ach komm schon, das war keine Lüge sondern erweiterte Wahrheit.“

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Beitragvon Taran » Mo 8. Jan 2018, 12:14

Der Hippogreif bewegte den Kopf als wollte er die Antwort welche Laurelia schon wußte bestätigen. Ja dieser andere Zweibeiner war tot, und jetzt war die Frage was mit ihr passieren würde.

Schnaubend ließ er den Versuch bleiben, seinem Partner Trost zu spenden als dieser in seiner üblichen Art zu verstehen gab das es ihm gut gehen würde. Nur das sie Beide wußten das dies nicht ganz der Wahrheit entsprach.
Vermutlich hätte Taran geschmunzelt, wenn er es gekonnt hätte, so aber beließ er es bei seinem Schnauben.
Ein wenig mehr Offenheit und Gefühl würden dem Sidhe sicher nicht schaden, aber das war nun mal Bernhard. Niemand änderte sich von heute auf morgen. Schon gar nicht diese Zweibeiner.

~ " Wenn man ihr die Wahl gelassen hätte, hätte sie es vielleicht nicht getan. Schau sie doch an. Dieser dunkle Fleck in ihrem Gesicht...würdest du jemandem treu folgen der dir Schmerzen zufügt?

Und siehst du diese Angst in ihren Augen? Da ist auch noch etwas anderes. Es wirkt fast wie...Erleichterung. Zumindestens kann ich riechen das neben der Angst noch irgendwas Anderes bei ihr ist." ~


Der Hippogreif schnaufte leise und trabte langsam los. Mit etwas Abstand und Aufmerksamkeit, hatte er doch nicht ihren überraschenden Angriff vergessen, umkreiste er die junge Frau während Bernhard in einem weniger netten Tonfall, der deutlich machte das Laurelia ganz tief in einer gefährlichen Situation steckte, ihr Fragen stellte.

Taran war sich in der Tat nicht sicher ob dieses Weibchen wirklich anders gehandelt hätte, aber wie er schon Bernie mitgeteilt hatte, war etwas an ihr was ihn daran zweifeln ließ das Sie genauso grausam und kalt war wie ihr toter Gefährte.

Für den Moment aber wartete er ab und überließ Bernie die Führung. Da er kein Wort dieser Sprache sprechen konnte, war dies auch besser so. Zumal ihn auch interessierte was Laurelia zu sagen hatte.




19. Kiriat , Vormittags
Taran ist der Meinung das Laurelia anders ist als Rufus, da er aber nicht absolut sicher ist überläßt er Bernie die Führung.

Bernhard, Taran,
Npc: Rufus (tot) und Laurelia

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