Gasthof 'Ross Wirt'

Bekannt für seine Pferdezucht.

Moderator: Taran

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Beitragvon Samanda » Mo 16. Mai 2016, 13:22

Samanda war Kayla nach draußen gefolgt. Der Junge hatte ihr
Pferd nach draußen geführt. Die Elfe wartete bis der Mensch wieder
im Stall war. Dann sagte sie ein Wort in ihrer Sprache und ihr Hengst
lief zu ihr, kaum war die Stalltür offen. Das Tier hatte die Decke auf den
Rücken und das Zaunzeug. Der Friese hatte sich also benommen.
„Ich freue mich doch zu sehen sehen“, sagte sie und Strich vorsichtig
über die Schnauze des schwarzen Pferdes. Das Tier wiehrte leise und
schnüffelte an ihrer Hand. Mit einen Lächeln holte die junge Elfe ein Stück
Trockenobst aus der Tasche und hielt es dem Tier hin. Es nahm das Obst
gerne.
Ohne das es jemand erwartet hätte sprang der Hengst erschrocken zurück.
Samanda sah sich um. Nirgends ein Feind oder etwas was gefährlich werden
konnte war zu sehen. Als sie den Blick des Tieres folgte musste sie schmunzeln.
Da es langsam hell wurde, kamen auch Schatten zum Vorschein. Vor denen hatte
er sich erschreckt. Auch jetzt wisch er den bewegenden Schatten aus. Wie ein Tanz
sah es aus. „Schattentänzer. So werde ich dich nennen“, bestimmte die Elfe. Das
Pferd sah sie an. In seinen Augen war vertrauen zu sehen und Zustimmung.

„Wir können los, Kayla“, sagte Samanda und wandte sich an die Angesprochene.
Elegant zog sie sich auf den Rücken Schattentänzer.
[TBC zu Laden im Randbezirk]

21. Kiriat - Sonnenaufgang
folgt Kayla nach draußen und gibt ihren Pferd einen Namen
Samanda, Kayla
Zuletzt geändert von Samanda am So 22. Mai 2016, 10:56, insgesamt 1-mal geändert.

Samanda

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Beitragvon Kayla » Di 17. Mai 2016, 09:30

Erleichterung erfüllte Kayla, als sie den Hengst ruhig aus der Stallgasse traben sah. Er hatte keine Probleme bereitet - zum Glück. So wie er sich gestern auf dem Markt verhalten hatte, hatte sie Zweifel gehabt.
Sogar ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, als sie den Namen hörte. Sie beschloss, dass heute ein schöner Tag werden würde. Trotz des Besuches im Laden.
Samanda schwang sich auf Schattentänzer und Kayla tat es ihr nach. Dasher wieherte ungeduldig als sie noch ihr Reitkleid richtete, dann trieb sie ihn an.
Tylor trottete hinterher. Er war nervös. Die Begegnung mit dem Schatten war ihm immer noch präsent und er freute sich nicht darauf, an den Ort zurückzukehren.
Wirst du dieses Mal draußen warten?, wandte er sich unsicher an Kayla.
Seine Partnerin runzelte die Stirn und wollte schon ablehnen, als ihr einfiel, was er ihr vor dem Laden erzählt hatte.
Er wird nicht wiederkommen, Tylor, versuchte sie ihn zu beruhigen.
Er überlegte und fragte dann verwirrt: Woher willst du das wissen?
Kayla schwieg. Das konnte sie nicht wissen und das wusste Tylor genauso gut. Es konnte überall auftauchen.
[TBC zu Laden im Randbezirk]


21. Kiriat - Sonnenaufgang
Erleichtert über Schattentänzers Gehorsam, schwingt sich auf Dasher, redet mit Tylor über das Wesen
Samanda, Kayla
Zweitcharakter: Ylva

Ava (Kayla) aus der Avatarschmiede von Iduna

Kayla

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Beitragvon Emma » Mi 27. Dez 2017, 14:56

Es dämmerte schon als Emma durch das große Tor in die Stadt ritt.
Sofort war es wieder da dieses Gefühl von Heimat. Sie wusste nicht warum, aber sie konnte diese ganze wilde Natur einfach nichts positives abverlangen.
Sie stieg von ihrem Pferd ab, und spatzierte durch die große Hauptstrasse. Das Treiben um sie herum, war ähnlich wie zu Hause. Es dauerte auch gar nicht lange da fand sie den Gasthof.
Sie blieb davor stehen und streichelte ihrem Pferd wie abwesend über die Nase.
"Tja, entweder es gibt besondere Wurst hier, oder Du wirst es heute Nacht sehr bequem haben, Pferdchen."
Am Haus war ein großer Stall. Es waren schon einige Reittiere dort untergestellt.
Sie führte ihr Pferd in eine freie Box und sattelte es ab.
Den Vogel "parkte" sie auf der Kante der Wand, die ihre Box von der nächsten trennte.
Als das erledigt war, nah msie ihre Tasche und das Federvieh und begab sich in die Schenke.
Rauchgeschwängerte Luft traf sie als sie die Tür öffnete.
Es schien als sei ganz Halum hier zu Gast.
Es gab natürlich keinen freien Platz mehr.
"Das ist aber so gar nicht Aleisters Niveau hier." Sie drengelte sich durch das dichte Gewusel und kämpfte sich so bis zum Tresen hinüber.
Am äussersten Rand blieb sie stehen. Der Vogel auf ihrem Arm schlug immer wieder mit seinen Flügeln. "Dämliches Mistvieh, gib doch mal Ruhe!" Dann versuchte sie die dürre Frau hinter dem Tresen auf sich aufmerksam zu machen. "Hallo, ich brauche ein Zimmer!"
Die Frau sah sie mit einem knappen nicken kurz an, dann schob sie dem Mann neben ihr ein großen Humpen Bier zu um Emma dann kurz zu signalisieren, das alle Zimmer vergeben währen.
"Das darf doch nicht wahr sein.... "
Die Frau war aber schon wieder auf der anderen Seite des Tresens.
Emma überlegte kurz. Dann rief sie die Frau wieder zu sich.. "Hallo??? Ist vielleicht ein Aleister hier abgestiegen?"
Die Schankwirtin hatte eine Menge zu tun. Das Wirtshaus quoll nur so über vor Leuten und alle schienen auf einmal bestellen zu wollen.
Sie schien Emma nicht mehr bemerken zu wollen. Tief atmete Emma durch. Dann war sie mit einem Satz auf dem Tresen. EInige Männer pfiffen und andere brüllten irgendwelche obzöne Dinge. Mit 5 Schritten war sie bei der Schankwirtin und hielt sie am Kragen fest. "Ich suche Aleister! Ich willte mich mit ihm hier treffen... ist er da?"
Mit schreckensgeweiteten Armen sah sie zu Emma hoch. "Ich glaube du spinnst, geh da sofort runter!"
Ein Mann der am Tresen saß griff nach Emma um sie runterzuziehen. Mit einem gezielten Tritt gegen die Stirn, viel er um wie ein alter Mehlsack was die anderen Kerle nur anspornte es ihm gleich zu tun. Doch da Emma sehr flink war, konnte sie sich vor deren Angriffen gut schützen und windete sich aus jedem Griff wieder raus.
Der Vogel schrie auf ihrem Arm und schlug wild mit seinen Flügeln. Emma trat auf eine nach ihr greifenden Hand und schrie ebenfalls. "Verdammt wo ist Aleister!"


20. Kiriat Abends
Emma betritt das Gasthaus und sucht ALeister. Leider geht ihre Suche ein wenig ausser Kontrolle

Emma

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Beitragvon NPC » Do 28. Dez 2017, 21:49

Die Stimmung in „Ross Wirt“ kippte. Die fröhlich schnatternden, trinkenden und speisenden Gäste verstummten zusehends und richteten ihre Aufmerksamkeit auf das Spektakel, das in ihre Schenke eingekehrt war.
Emma hatte erfolgreich die Aufmerksamkeit der ganzen Belegschaft auf sich gezogen. Spätestens jetzt hätte Aleister sie bemerkt, wenn er denn dagewesen wäre. Stattdessen keine Spur von dem Sidhe weit und breit und auch kein Arm, der aus der Menge schnellte mit einem „Den hab ich gesehen!“

Die Leute begannen zu nuscheln.
„Sie hat Geri umgenietet!“ „Habt ihr das gesehen?“

„Was willst du, hä!?“, krähte ein junger, pausbackiger Bursche vom Tisch rechts neben dem Eingang voller Empörung. Den Krug in seiner Hand hielt er so fest, dass die Adern hervortraten. Für einen Moment sah er aus, als wolle er aufstehen und Emma an die Gurgel springen, aber als er den Kumpel mit der blutigen Nase entdeckte, plumpste sein Po auf die Sitzbank zurück, was seine Freunde in schallendes Gelächter versetzte. „Keine Ahnung, wer das ist, aber er muss ziemlich dämlich sein, eine Hübsche wie dich hier allein zu lassen. Setz dich doch zu uns!“, rief der, der am lautesten gelacht hatte, zwinkerte und machte eine auffordernde Geste mit seiner Hand.

Ein paar Leute lachten nervös. Man konnte regelrecht sehen, wie die Gäste sich in zwei Lager spalteten - die Rauflustigen mit den wilden Augen und vorfreudigem Händepatschen und die Ängstlichen, die nicht so recht wussten, wo sie hinschauen sollten und in ihre Sitze versanken.

„Hau ab da jetzt, die Leute wollen bestellen!“ Eine Frau mittleren Alters von einem anderen Tisch donnerte ihre Faust hart auf die Platte. Sämtliches Geschirr sprang klirrend in die Höh` und Eintopf schmierte auf den Boden. „Dein Kerl ist nicht hier und jetzt verpiss dich!“ Laute Zustimmung aus jeder Ecke. Ein paar Männer standen auf und drängten sich langsam nach vorne, den Blick entschlossen auf die Ruhestörerin geheftet und ein boshaftes, trunkenes Grinsen im Gesicht.

„Um Himmels Willen!“ Die hagere Wirtsfrau schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Ihre Haut, die sich wie sonnengebleichtes Leder über ihre spitzen Wangen spannte, wurde blutleer. Das war nicht gut! Das würde noch in eine Schlägerei ausarten! Zitternd verteilte sie den letzten Krug in ihrer Hand und schnellte ins obere Geschoss. „Heribert, Heribert! Komm schnell!“, schrie sie spitz.

Einen Moment später kam sie mit einem Mann im Schlepptau nach unten gepoltert. Und keine Sekunde zu spät. Der Mann hatte einen hochroten Kopf, einen ausgeprägten, zotteligen Backenbart und trug eine schmutzige Schürze. Schwer atmend erfasste er die Situation und gellte dann:“Die nächste Runde geht aufs Haus!“

Lautes Johlen und Klatschen. Die Männer, die sich Emma genähert hatten, waren stehengeblieben und stimmten fröhlich mit ein. Selbst Geri, dem Kerl, dem sie eins verpasst hatte, sprang vom Boden auf als wäre er wieder 20 und pfiff.

Der Wirt fitschte um die Theke und tippte Emma an die Wade. „Kommt da sofort runter! Wenn ihr jemanden sucht, dann fragt gefälligst nächstes Mal meine Frau! Ich bringe Euch in Euer Zimmer. Euer Begleiter..kommt einfach mit.“

Heribert, der Wirt, wischte sich mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn und achtete darauf, dass Emma ihm folgte. Im Vorbeigehen schnappte er einen Schlüssel vom Haken an der Wand und ging schnurstracks die Treppen hoch, die zu den Zimmern führten. „Erst war er da, ist dann aber wieder gegangen. Kurioser Fall!“, schnaubte er und hustete kurz. „War ein Dieb in seinem Zimmer. Haben ihn auf frischer Tat ertappt, den Kerl! Eigentlich wollte ich hinter ihm her aber...er bestand darauf.“ Keuchend blieb der Mann vor einer Tür am Ende des Ganges stehen, nahm den Schlüssel in die Hand und öffnete sie. Die Tür glitt ins Zimmerinnere. Definitiv eine der besseren Behausungen hier. Die Luft war einigermaßen erträglich und jemand hatte geputzt. Auch das Bett sah frisch bezogen aus und wenn Emma sich nicht täuschte, glänzte im hinteren Teil Metall wie von einem...Zuber? Nein, eher einer Wanne. Nicht eines der Prachtstücke, die Ongar besaß, aber was konnte man von Pferdemenschen schon erwarten?

Der Wirt ließ den Schlüssel in Emmas Handfläche fallen. „Ihr könnt mich oder meine Frau immer rufen, wenn Ihr was braucht. Aber nicht mehr so ein Spektakel wie gerade bitte, ist schlecht fürs Geschäft. Soll ich Euch Bescheidgeben, wenn Euer Begleiter hier auftaucht? Könnt natürlich auch draußen Euer Glück versuchen.“




20. Kiriat, abends
Den Tumult, den Emma in Ross Wirt heraufbeschworen hat, entschärft der Wirt in letzter Sekunde. Er führt sie zu ihrem Zimmer und informiert sie darüber, dass Aleister, der sich eigentlich mit ihr treffen wollte, draußen auf der Jagd nach einem Dieb ist, der zuvor in sein Zimmer eingebrochen war.

Spieler: Emma
NPCs: Wirt und Wirtin des Gasthauses, div. andere


verfasst von: Aleister

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Gasthof 'Ross Wirt'

Beitragvon Emma » Fr 29. Dez 2017, 17:19

Der Tumult der um sie herum ausbrach schien ziemlich amysant zu werden.
Sie windete sich, trat mal hier aus hüpfte da und war irgendwie für niemanden wirklich zu fassen. Der blöde Vogel auf ihren Arm machte dazu ein riesen Geschrei und Amme hoffte vom ganzen Herzen das das Vieh einen Herzinfarkt bekäme, damit sie es endlich loswerden konnte.
Die Frau vom Tresen schlug mit der Faus auf den selbigen und maulte ihr zu das ihr Kerl nicht hier sein. Emma huschte ein Lächeln über das Gesicht. Aleister und sie ein Paar.... was würde nur Ongar dazu sagen? Sie fing laut das Lachen an und hüpfte über den EIntopf der grad über den Tresen schlitterte
Aber so schnell der Tumult auch begonnen hatte, so schnell war er wieder zu Ende.
Ein Mann mit hochrotem Kopf und dreciger Schürze betrat den Schankraum.
“Die nächste Runde geht aufs Haus!“
Fast ein wenig entäuscht bemerkte Emma das sich die Stimmung sofort änderte und von ihr nicht weiter Notiz genommen. Auf einmal legten sich die Finiger des Wirts an ihrer Wade, der damit ihr unmissverständlich sagte, das sie ihm jetzt sofort folgen müsse.
Emma zuckte mit den Schulter. Sie hatte ihr Willen bekommen und das war gut so.
Flugs lief sie dem Gastwirt die Treppe hinterher hinauf. Auf dem Weg nach oben erzählte er ihr das Al kurz da war und dann wieder entschwunden ist um anscheinend ein Dieb zu fangen, der in ihrem Zimmer war.
Emma hob iteressiert die Augenbrauen. Ein Dieb also, interessant. In einer ruhigen Minuten wird sie Aleister mal fragen, was das für eine Doppelmoral ist. Selbst einen Dieb anheuern, aber sich nicht von einem bestehlen lassen wollen... sie schmunzelte. Nicht das Emma ein einfacher DIeb währe. Nein, sie hatte noch einie andere Eigenschaften die gerne mal gebucht wurden, da man wusste das sie ihre Sache perfekt machte.
Das Zimmer war sauber mit einem frisch bezogenen Bett. Einem? Emma musste wieder schmunzeln. Auch die Wanne die hinter einem Vorhang hervorspitze brachte sie zum lächeln.
Der Wird ließ den Schlüssel in Emma ausgestrekte Hand fallen, die sich wortlos mit einem Kopfnicken bedankte und so den Wirt entließ.
Beim Rausgehen bot er ihr an ihr bescheid zu geben, falls Aleister auftauchte. Aber sie schüttelte den Kopf. Sie ging zum Fenster und sah hoch auf die Dächer Halums.
Ein paar kurze Klettereien und sie war wieder unter den Sternen.

tbc: weiter Mitten in Halum




[hr]
20. Kiriat Abends[/hr]

Emma lässt sich in ihr Zimmer bringen und verschwindet dann über die Dächer um sich Halum anzusehen.

Emma

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Beitragvon Emma » Sa 6. Jan 2018, 11:18

Tbc: mitten in Halum

„Ich habe ein Zimmer irgendwo neben Euch.“, antwortete Aleister auf die Frage die ihr so im Magen brannte.
Ein dicker Schauer der Erleichterung überkam sie. Im nächsten Moment schlat sie sich aber selbst. Waas hatte sie nur gedacht.. Immerhin hatte ihr Ziehvater ja immer noch seine Hände im Spiel….
Beschwingt trabte sie Aleister hinterher. Dann drehte er sich nochmal zu ihr um. „Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich den Wirt bequatschen musste, um zwei zu bekommen. Halum scheint im Moment gut besucht zu sein.“
Was war das? Das war der erste Satz den er zu ihr sagte der einem Smaltalk glich. Bisher waren ihre Gespräche informativer Natur gewesen. Es wurde kein Wort zu viel gesagt. War in diesem Kerl doch etwas „normales“?
Emma beschloss dies weiter zu beobachten.
Sie betraten das Gasthaus, das sich gegenüber von vornhin schon etwas geleert hatte. Nur waren die Gäste jetzt schon eher Alkoholschwer und der Dunst von Pfeifen und Zigarren umschloss sie wie ein alter Mantel.
Emma sog den Duft tief ein und schloss für einen kurzen Moment genießerisch die Augen. Hinter ihr traten das Mädchen mit der Kapuze und deren Katzentier ein. Emma hob erstaunt die Augen. Ongar hätte das Tier erschossen
Die Wirtsfrau sah das sofort und stürmte herbei. "Hören sie so geht das aber nicht, Er ...ihr Begleiter...er verkrault mir noch die Gäste."
Das Mädchen hielt anscheinend nicht viel von Kompromissen. Sie drehte sich auf der Stelle um und mit einem „Dann geben wir unser Geld eben woanders aus“ waren die beiden wieder aus der Tür entschwunden.
Geld? Also die beiden sahen nach allem aus, nur wirklich nicht nach Geld.
Emma blieb aber nicht lange Zeit sich um die beiden Gedanken zu machen. Denn die Wirtsfrau blubberte in einer Tour weiter und petzte Emma von Emmas Tanz auf dem Tresen. Sie überlegte ob sie was zu ihrer Verteidigung sagen musste, da diese Frau die Geschichte schon sehr überzogen ausschmückte. Doch Aleister schien sich nicht wirklich dafür zu interessieren. Er sah sich um wie als ob er einen sichereren Ort vor dieser Frau suchte.
Emma beschloss nichts zu sagen und sich dieses Schauspiel einfach weiter anzusehen. Aleister spuhlte ein paar für die Wirtin befriedigte Phrasen ab und nachdem ihr Donnerwetter vorbei war, wirkte sich um einiges versöhnlicher und wies den beiden doch tatsächlich ein Platz zu.
Nachdem Aleister bestellt hatte, merkte sie wie ihr agen ebenfalls knurrte. Bevor die Wirtin wieder abzischte, hielt sie diese noch am Arm fest. “ Für mich bitte ein kleines Stückchen Käse oder geräuchterten Speck? Und ihre Gemüsesuppe schaut lecker aus….“
Etwas unwirsch nickt die Wirtin und verschwindet in ihre Küche.
Aleister saß schon am Tisch und schien sich über irgendwas Gedanken zu machen. Und richtig, kaum saß sie neben ihm fragte er sie: Ich schätze Euch so ein, dass Ihr eine gute Menschenkenntnis habt. Und das gerade habt ihr ja auch mitbekommen. Verratet mir doch bitte, was für einen Eindruck habt Ihr von der Novizin?“
Emma war einen kurzen Moment sprachlos. Er will ihre Meinung hören. Jetzt währe der Moment gewesen um ihn über das Gespräch zu informieren, was sie auf dem Dach belauscht hatte. Doch irgendwas in ihr hielt sie zurück. Sie holte tief Luft und faltete ihre Hände.
„Sie ist sehr verschlossen und traut niemanden. Ausser vielleicht dem Katzendings. Ich denke es währe für sie nicht leicht sich in eine Abhängigkeit zu begeben.“
Sie machte eine kurze Pause und sah in Aleisters Richtung.
„Ich glaube ich hätte unheimlich Spaß mit ihr….“
Sie grinste du freute sich, das die Wirtin mit dem Essen kam. Sie setzte Veilchen neben sich auf die Bank. Normalerweise würde sie auf den Tisch neben ihrem Teller sitzen u ihr Stück Speck zu verdrücken aber sie konnte sich vorstellen, daß die Wirtsfrau nicht sonderlich begeistert währe, wenn eine Kanalratte ihre Mahlzeit direkt vor allen anderen Gästen zu sich nahm.





20. Kiriat Abends

Emma und Aleister betreten den Gasthof und bestellen sich Essen. Dann fragt Aleister was Emma von Lilliana hält

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Beitragvon Aleister » So 14. Jan 2018, 13:39

cf: Inmitten Halum

Kaum standen die dampfenden Teller vor den beiden (und das kleine Stückchen Speck vor Veilchen), machte die Wirtsfrau kehrt und widmete sich anderen Gästen. Emma und Aleister waren so gut wie alleine.
Der Magier wägte ihre Worte im Stillen ab während er kritisch einen Löffel gedünsteten Gemüses beäugte und zu seinen Lippen führte. Geruch war in Ordnung. Geschmack etwas lasch, fast wie Pappe, aber was konnte man schon von einem Gasthaus erwarten? Wenigstens hatte die Frau seine Anweisung genau genommen und nicht irgendwo etwas Rosiges untergemengt. Vorsichtig begann er, auf dem leblosen Gemüse herumzukauen.

Eigentlich hatte Emma ihm nichts gesagt, worauf er nicht selbst gekommen wäre.
Aber wie sie davor Luft geholt und ihre Hände gefaltet hatte - klassisches Zeichen von Zurückhaltung und Abwehr. Sie war vorsichtig. Aber es reichte, denn der interessanteste Teil ihrer Aussage war Bestätigung genug.

„Verstehe. Ich hoffe, die Suppe mundet Euch. Ihr werdet von Zuhause zweifellos besseres gewohnt sein.“

Der restliche Abend verlief relativ ereignislos (bis auf zwei betrunkene Gäste, die mit dem Stiefel hinausgebeten werden mussten) und als der Sidhe sein Mahl beendet hatte, verabschiedete er sich rasch von Emma, um sein Bad nicht zu verpassen.

Am nächsten Morgen hatte Aleister das Gasthaus schon verlassen, als es noch dunkel war. Halum war wie ausgestorben. Er schritt bis zum Tor, wo die Gruppe sich verabredet hatte und keine zwei Minuten später landete Thethys vor ihm. „Früh wie immer. Ich kann es kaum erwarten, bis wir endlich da sind. Jemand muss sich um meine Federn kümmern.“ „Es ist nicht mehr weit. Hoffen wir, dass unsere Reisegefährten es rechtzeitig aus dem Bett schaffen.“

Thethys schenkte den beiden bedröppelten Wachen, die durch ihr Ankommen aufgerüttelt worden waren und sie neugierig beobachteten, einen warnenden Blick zu. Schnell richteten ihre Fackeln und Gesichter wieder der Straße zu. Ihr Partner strich ihr dankbar über den Hals. Er hatte keine Lust, sich jetzt mit denen herumzuschlagen.

Langsam wich das Dunkel der Sonne und die Greifin hielt aufmerksam Ausschau nach einem der ihr drei bekannten Gesichter.

tbc: Westtor Halums




20. Kiriat, abends bis 21. Kiriat, morgens
Mit Emmas Aussage scheint Aleister zufrieden und lässt das Thema komplett fallen, bis Bettzeit ist. Mit Thethys wartet er draußen am vereinbarten Treffpunkt auf die Ankunft seiner Mitstreiter.

Spieler: Emma, Lilliana mit Kyan, Aleister mit Thethys
NPCs: Torwachen
火の無い所に煙は立たぬ

Aleister

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Beitragvon Emma » Do 18. Jan 2018, 15:10

Aleister schien nicht zufrieden mit ihrer Antwort, aber er ließ sie in Ruhe.
Zufrieden ließ sie sich ihr Mahl munden Auch Veilchen schmatze genüsslich an den kleinem Stück Speck was Emma ihr vor das Näßchen legte.
Sie schien sehr zufrieden mit sich slebst und schmatze genüsslich.

„Ich hoffe, die Suppe mundet Euch. Ihr werdet von Zuhause zweifellos besseres gewohnt sein.“
Emma nickte höflich und bedankte sich für die Suppe. Dann sah sie sich um. Der Gasthof war nichts besonderes und so nahmen sie schweigsam ihr Essen zu sich.
Die Bereitschaft sich mit ihr zu unterhalten schien wohl in Aleister wieder völlig versiegt zu sein.
Es störte Emma nicht wirklich. So konnte sie wieder das tun, was sie doch für ihr Leben gern machte. Menschen beobachten. Vor allem Aleister.
Sie schielte immer wieder zu ihm herüber und suchte in seinem doch so glatten Gesicht irgendwas zu entdecken.
Doch der Halbelf schien in seinen Gedanken zu versinken. Selbst als zwei betrunkene Gäste mit einem kleinen Getöse aus dem Gasthaus hinauskomplementiert wurden, hob er nicht seinen Blick von seinem Teller.
Als dieser dann leer war und mit dem Brot auch den winzigen Rest aufgesammelt und verspeist worden ist, entschuldigte er sich mit ein paar knappen Worten und eielte in sein Zimmer hoch.
"Was für ein Typ!"
Emma stützte ihren Kopf in ihre Hand und sah Aleister versonnen hinterher.
Dann streckte sie sich und machte sich ebenfalls auf den Weg nach oben in ihr angedachtes Zimmer.
"Hast Du ein Glück das du zwei Zimmer gemietet hast.... ich hätte dir kein Platz im Bett gelassen...."
Sie murmelte den Satz in Veilchens Fell und freute sich sichtlich auf ihr Bett.
Doch als sie dei Tür öffnete versiegte das soeben gelächelte Lächeln...
"Och neeee.... Nicht heute! Geh weg du dummer Vogel!"
Der Habicht saß noch immer auf der Bettkante und legte seinen Kopf schief. Er hatte eine Lederhaube auf und öfnnete seinen Schnabel.
"Och Menno.... ist ja gut....
Sie setzte sich an den kleinen Tisch und holte missmutig Tinte und Feder aus ihrem Gepäck.
Dann starrte sie einen Moment auf das kleine Stück Papier.
"Sind in Halum, haben eine Novize mit Partner getroffen, die uns nun begleitet und Morgen geht es weiter. Kuß Emma"
Sie ollte das Papier ganz klein auf und steckte es in eine kleine Röhre am Fuß des Vogels.
Dann nahm sie das Tier, zog die Lederhaube runter und ging zum Fenster.
"Los Du Brieftaube. Bring das schon deinem Herrchen!"
Und schon hob der Habicht ab und verschwand in den immer dunkler werdenden Himmel.

Emma wurde wach, als eine nicht ganz so freundliche Stimme an ihrer Tür hämmerte.
"Hallo? steht auf! Euer Partner hat schon unser Haus verlassen!"
Emma machte ganz vorsichtig erst eins, dann das andere Auge auf. "Och nö! JEtzt schon aufstehen?"
Sie gähnte herzlich und reckte und streckte sich.
Dann war sie auf einmal hellwach. "Alleister ist schon fort?"
Mit einem Schwung war sie aus ihrem Bett gekrabbelt. Die Morgentoilette, das Anziehen und das Packen schien gleichzeitig stattzufinden. Angeheizt von einigen wüsten Schimpftiraden auf das "Spitzohr"
Zwei Stufen gleichzeitig nehmend, hüpfte sie die Treppe runter und verschwand in dem Stall wo ihr Pferd auf sie wartete.
Verbissen zog sie den Sattelgurt fest. Nicht mal ein Kaffe konnte sie zu sich nehmen. Ach das währe toll, wenn es sowas für unterwegs geben könnte.
Einfach sich auf sein Gaul schwingen und gemütlich seinen Kaffe schlabbern während man durch die Strasse getragen wird. Das währe mal eine Erfindeung. Das muss sie unbedingt Ongar erzählen, wenn sie wieder nach Hause kommt.
Mit einem zügigien Trab ritt sie durch die noch menschenleeren Gassen Halums. Bis sie endlich das Westtor vor sich sah.





20. auf den 21. Kiriat

Emma ist mit Aleister zu ABend und geht dann in ihr Zimmer um die Botschaft an Ongar zu schreiben. Am nächsten Morgen wird sie ein wenig zu spät geweckt und hechtet Aleister hinterher, der sich schon zum Westtor aufgemacht hat.

Emma, Aleister mit Thethys


tbc: Westtor Halums

Emma

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