Barthibub Dreiend

Die Zwergen-Charaktere

Moderator: Taran

Barthibub Dreiend

Beitragvon Barthi » Fr 13. Feb 2015, 21:22

Name:Barthibub Dreiend

Alter/Geburtstag:ca. 65 Jahre

Geschlecht:männlich

Familie:Die Dreiends sind eine Sippe von Goldschmieden und -schürfern die im Falkengebirge ihren Hauptsitz haben. Mit dem abgebauten Gold, stellen sie vor allem Schmuck und Alltagsgegenstände für ihren König her. So wie Teller, Kelche Löffel etc.
Erkennen tut man die Sippe gleich an ihren dicken wundervollen Bärten die die Männer kunstvoll zu drei Zöpfen flechten. Die Frauen tun das ebenfalls mit ihren langen wallenden Haaren. Natürlich wird an Goldschmuck in den Haaren nicht gespart.

Beruf:gelernter Kunstschmied liebt aber das Handwerk des Waffenschmieds

Rasse: durch und durch Zwerg

Aussehen:Barthibub gehört zu den kleineren Zwergen. Mit seiner Größe von ca. 1,30 schaut schon so mancher Jüngling auf ihn herab. Trotz seines schon recht hohen Alters ist er körperlich noch soweit ganz fit. Er hat Stahlblaue Augen und einen feuerroten Bart durch dem sich graue Strähnen ziehen. Er trägt ihn zu einem Zopf geflochten. Ohne Schmuck.
Auf dem Kopf hat er einen Helm der nur noch wenig von seiner einstigen Pracht verrät. Er ist stumpf und dreckig. Hat Schrammen und Dellen und gehört einfach auf diesen Zwergenschädel und auf keinen anderen.
Er trägt weiche braune Lederhosen. Einige Stellen glänzen, wegen dem starken Gebrauch. Auch sein Lederhemd hat schon bessere Zeiten gesehen. Die kleinen Löcher und Risse werden durch ein Kettenhemd verdeckt. Dieses ist geölt und glänzt in der Sonne. Es besteht aus Osmium. Weil es so glänzt trägt Barthibub noch ein leichtes Baumwollendes Hemd drüber.
Seine Statur könnte man als quadratisch bezeichnen. Er ist sehr muskulös,vor allen an den Armen, neigt aber auch zum Bierbauch den er mit einem breiten Gürtel mehr oder weniger versucht zu zähmen.

Charakter:Er ist ein sturer Kerl. Wenn er sich was in den Kopf gesetzt hat, dann zieht er es auch durch. Um ihn zu einem Kompromiss zu bewegen muss man ihn schon überzeugen. Meist klappt das aber nur mit List oder Gewalt...
Er liebt gesellige Runden und ist gegen eine feuchtfröhliche Kneipenschlägerei nie abgeneigt. Elfen kann er gar nicht leiden. Daraus macht er auch kein Hehl. Bei Kindern allerdings wird aus dem brummigen Kerl ein sanftes Lamm.

Stärken: Er hat Kraft und Ausdauer für zwei. Längere Märsche mit schwerem Gepäck ist für ihn kein Problem. Er hat viel Humor und ein großes Herz :[/B]


Schwächen:Er ist manchmal sehr vergesslich. Seine größte Achillesferse sind aber Kinder. Egal welcher Rasse. Selbst Elfenkinder kratzen an seinem Gemüt und er kann ihnen so leicht nichts abschlagen

Besondere Fähigkeiten: )Trotz seiner recht großen und schwieligen Hände kann er filigrane Goldschmiedearbeiten herstellen. Überhaut Arbeiten wobei man eine ruhige Hand braucht, liegen ihm sehr. Doch eigentlich liebt er Waffen und Schilde. Des Königs Schild und Waffen hat er mit goldenen Ornamenten versehen. Auf seiner Flucht lernte er geschickt mit seiner Zweischneidigen Axt umzugehen.

Lebenslauf:
Barthibubs Leben verlief ganz normal. Er wuchs bei seinen Eltern mit seinem kleinen Bruder auf. Im Alter von 12 Jahren trat er in die Fußstapfen seines Vaters und lernte den Beruf des Goldschmiedes, so wie es seid Generationen Tradition ist. Sein Bruder wurde laut Tradition Goldschürfer.
Als der Flaum in seinem Gesicht langsam eine annehmbare Länge erreicht hatte, begann er der Tradition gemäß seinen Bart in drei Stränge zu flechten. Sein Bruder stand mit großen Augen neben ihn und bewunderte ihn. Barthi aber ließ keinen Moment aus um seinen jüngeren Bruder zu triezen, da bei ihm ja nun auch altersbedingt noch nichts in dessen Gesicht wuchs.
Eines Tages, Barthi mochte wohl so 32 Jahre gewesen sein, kam sein Bruder aus dem Bergwerk und brachte ein weißes Metall mit.
„Sieh mal, das ist Osmium. Das ist ein sehr seltenes Metall.“ Barhtibub nahm das schwere Stück Metall aus seiner Hand. Er versuchte mit dem Fingernagel ein Kratzer reinzumachen, aber es gelang nicht.
Er sah zu seinem kleinen Bruder hoch der ihn verschmitzt angrinste. Also setzte sich er sich an seinen Arbeitsplatz nahm ein kleinen Meißel und versuchte wieder das Metall zu zerkratzen. Wieder nichts. Sein Bruder lachte. „Da wirst du wohl nichts ausrichten können! Das ist das härteste Metall der Welt!“
Barthibubs Augen bekamen einen gefährlichen Glanz. „Stell Dir mal eine Waffe oder ein Schild aus diesem Metall vor. Es würde nie bersten uns immer scharf sein!“ Er stand auf und trat ganz nah an seinen Bruder. „Ich brauche mehr davon! Viel mehr!“
Sein Bruder hob beschwichtigend die Hände. „Tut mir leid Barthi, aber das geht nicht. Das Osmium wird gesammelt um dann dem König gegeben. Es gehört ihm!“
Aber Barthibub ließ sich nicht beirren. Er wollte seinen Plan in die Tat umsetzen. Tagsüber ging er seinem gewohnten Leben nach, aber Nachts grub er in den Mienen und suchte nach dem Osmium. Es wurde wie zu einer Sucht für ihn. Das gefundene Erz schmolz er ein und begann Ringe daraus zu schmieden. Aus den einzelnen Ringen wurde langsam ein wunderschönes Kettenhemd.
Endlich war es soweit. Sein Lebenswerk war fertig. Er zog das Hemd an und betrachtete sich in dem großen Spiegel. In diesem Moment traten die Wachen in sein Gemach. Im Hintergrund konnte er sein Bruder erkennen. Hatte er ihn verraten? Der Zwerg konnte es sich beim besten Willen nicht vorstellen!
Sie schleiften ihn vor dem Sippenältesten. Die Verhandlung war kurz und niederschmetternd. Ihm soll das Kettenhemd genommen und der Bart gestutzt werden. Sein Kopf wurde auf den Opferstock gedrückt. Er schrie und bettelte um Gnade. Dann viel sein Blick auf seinen Bruder. Barthi war fassungslos. Dieser lächelte und spielte mit seinem inzwischen auch stattlichen Bart rum.
Hatte er ihm das wirklich angetan?
Das Beil flog hinab. Der erste Zopf fiel. Barthi versuchte sich aus der Umklammerung der Wachen zu befreien. Da sauste das Beil abermals hinab.
Wieder sah er sah zu seinem Bruder, der lachend seine Zöpfe zur Schau stellte.
Mit einem Schrei stand Barthi auf. Seinem verdutztem Henker riss er die Axt aus den Händen und holte zu einem Rundumschlag aus, traf die Wache, die röchelnd zusammenbrach. Dann nahm er die Beine in die Hand und lief los.
Die anderen Wachen versuchten ihn zu verfolgen aber die langen Jahre harter Arbeit unter Tage hatten ihn fit und flink gemacht.
Er floh aus seiner Heimat in die Welt hinaus. Sein kostbares Stück trug er am Körper und heimlich streichelte er das kalte Metall.
In Baganun traf er in der Schenke einen befreundeten Zwerg seiner Sippe. Dieser setzte sich zu ihm an den Tisch. Barthi, sein großen Krug Bier in der Hand starrte den Zwerg gegenüber finster an.
Dieser schüttelte seinen Haupt: „Beim großen Andonin, Barthi! Was hast DU dir dabei gedacht! Die ganze Sippe in in Aufruhr wegen Dir!“
Der angesprochene, hörte nicht auf sein Gegenüber anzustieren und wartete ab, was passieren würde.
„Der Älteste hat dich aus dem Berg verbannt. Das heißt keine Heimkehr mehr Barthi! Außerdem wurde ein nicht zu niedriges Kopfgeld auf dich ausgesetzt! Der Älteste will das Hemd! Los, komm mit mir und gebe ihm es doch freiwillig. Er lässt bestimmt mit sich reden!“
Barthi nahm einen tiefen Schluck aus seinem Krug. „Geh! Und sag niemanden wo du mich gesehen hast!“
Der andere Zwerg stand mit hängendem Kopf auf und drückte Barthis Unterarm. „Sei vorsichtig und pass auf dich auf!“
Also er musste weg von hier. Irgendwie war ihm das ja schon klar gewesen. Aber warum nicht. Sein bisheriges Leben war angefüllt von Arbeit und der Gier nach dem Osmium.
Seine besten Jahre hat er in den Stollen des Falkengebirges verbracht. Nun ist es Zeit sich mal das Leben außerhalb zu kümmern! Er schulterte seine zweischneidige Axt, und wandte seine Schritte der großen Stadt Port Amun zu.

Steckbrief Weitergabe: Nein (Meiner!)
"Baruk khazad ai-menu!"

Weitere Charas: Emma, Talibor

Barthi
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