Laden im Randbezirk

Bekannt für seine Pferdezucht.

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Laden im Randbezirk

Beitragvon Samanda » So 7. Aug 2016, 23:16

Samanda nahm das Buch an sich. Vorsichtig hob sie es von der
Holzplatte. Es sah ein wenig mitgenommen aus.

Die Elfe drehte sich zu Kayla. „Ich geh raus und warte dort auf dich“,
sagte sie zu der Frau. Bevor die junge Frau den Laden verließ holte sie ihre
Maus von den Holzregal.

Vor der Tür atmete sie erleichtert aus. Nie wieder wollte sie in den Laden gehen.
Der Mensch war nicht mehr normal. Die Frage war aber was hatte ihr Opa mit
diesen Mann zu tun gehabt?

Neugierig öffnete sie das Buch. „Bitte nicht“, rutschte es ihr lese raus. Das Buch war
voll geschrieben aber in einer alten Elfenschrift. Ihre Generation hatte sie längst nicht
mehr gelernt. Nur noch wenige ältere Elfen beherrschten sie. Samanda kannte sie
überhaupt nicht. Mit jeden Kapitel wurde der Text auch noch schwieriger. Die Menschen
würden dazu “Dialekt“ sagen. Ein wenig frustriert blätterte die Elfe sich durch die
vielen Seiten. Dabei stieß sie irgendwann auf eine loses Blatt Papier. Darauf war eine
Tabelle zu sehen. Es war ein Übersetzungscode wie Samanda feststellte. Ihre Hoffnung
war zurück den Text doch noch lesen zu können. Sie konnte damit die alte Elfensprache
in die moderne Elfensprache übersetzten.

Während Samanda auf Kayla wartete fing sie an den Text zu übersetzen. Dafür setzte
sie sich auf den Boden. Vorher hatte die junge Elfe Papier und einen Stift aus ihrer Tasche
geholt. Konzentriert schrieb sie den Übersetzten Text auf das Papier.


21. Kiriat Morgens

Nimmt das Buch an sich und verlässt den Laden. Sie fängt an den Text im Buch zu
übersetzen.

Samanda, Kayla, Deremir

Samanda

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Beitragvon Kayla » Fr 30. Sep 2016, 13:58

Du hast dich nicht unter Kontrolle.
Ihre Finget krampften sich um das schmale Lederband, während ihre Augen Derimir verfolgten, aber nicht wahrnahmen.
Das ist eine Schwäche. Reiß dich mal zusammen!
Sie presste die Lippen aufeinander. Kayla wusste durchaus, dass es sie verletzlich machte, doch schützte sie normalerweise ihr zweites Gewissen, der andere Teil ihrer Selbst. Warum hatte sie Tylor nicht mit in den Laden genommen?
Die dicken, schwieligen Finger des Ladenbesitzers schlossen sich um die Phiole. Raue Haut strich für den Bruchteil einer Sekunde über Kaylas eigene und, als hätte sie sich verbrannt, zuckte ihre Hand angeekelt zurück. Derimir reagierte nicht - vielleicht hatte sie sich die Berührung auch nur eingebildet. Dennoch rieb sie mit ihrem Kleid über die Stelle, bis die Haut glühte.
Doch das half ihr nun auch nicht weiter. Was sollte sie tun? Wortlos rausrennen? Interesse vortäuschen? Wohl kaum. Der Ladenbesitzer schien zu wissen, was sie von ihm hielt, da sie auch keinen Hehl daraus machte.
Nocheinmal kam ihr der Gedanke von eben in den Sinn: Hab dich unter Kontrolle!
Tylor?
Ja?
Er war da und das füllte sie mit Erleichterung. Wenn er da war, konnte sie sich selbst bewusst werden.
Kayla atmete tief ein und ging einen Schritt auf Derimir zu. „Nein ich habe kein Interesse, danke.“ Sie drehte sich, ohne auf seine Reaktion zu warten, um und schritt zur Tür.
Du bist verrückt, sagte sie kopfschüttelnd zu sich.


21. Kiriat - Morgen
Schalt sich erneut selbst, reißt sich dann zusammen und geht ebenfalls hinaus
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Beitragvon NPC » Sa 1. Okt 2016, 19:26

Die junge Frau kam ein Schritt auf Deremir zu und sagte ihm das sie kein Interesse hatte. Dann drehte sie sich auf dem Absatz um und verließ den Laden.
Der alte Mann lächelte ihr hinterher und murmelte "Wir sehen uns wieder kleine Kayla!".
Sein Kater strich ihn um die Beine.
Deremir legte das Amulett wieder zurück ins Regal.
Er drehte es so das es wieder genau auf dem Platz zu liegen kam wo es davor auch war.
Dann bückte er sich vor und stütze sich mit seiner Hand auf seinem Knie und ließ so den Kater auf sein Rücken springen.
Während sich der alte Kauz wieder aufrichtete kletterte das Tier höher und sah kurze Zeit später bei ihm auf der Schulter.
Mit schlurfenden Schritten bewegte Deremir sich wieder zurück in seinen Schaukelstuhl und ließ sich mit einem lauten Seufzen hineinfallen.
Pestbeule kletterte dann auf seinen Bauch, trampelte ein wenig auf seinem Schoß rum um sich dann zufrieden einzurollen.
Seine Hand drehte die Dose von Samantha. Ein finsteres Lächeln umspielte seine Gesicht.
"Ohja, wir werden uns wiedersehen Mädchen. Doch dann werdet ihr den Tausch EUres Lebens mit mir machen...
Die Hand vom Ladenbesitzer kraulte das struppige Fell.
Pestbeule begann zu schnurren.


(Barthi)




21. Kiriat - Morgen
Deremir legt das Amulett wieder auf seinen Platz und machte es sich danach in seinem Schaukelstuhl bequem.
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Beitragvon Samanda » So 9. Okt 2016, 16:30

Es dauerte länger als gedacht. Die Schriftzeichen waren teilweise
ähnlich. Samanda musste genau hinsehen um nicht irgendwas zu
übersehen.
„Gut das ich genug Zeit habe“, dachte die Elfe während sie weiter die
Wörter übersetzte.
Die junge Elfe beachtete nicht die wenigen Menschen,
die durch die kleine Straße gingen. Manche dieser Menschen hatten
leere Augen. Sie waren gezeichnet vom Leben.
Samanda schüttelte den Kopf. Was hatte sie nur für Gedanken?
Im nächsten Moment ging die Tür vom Laden auf.

21. Kiriat - Morgen
Samanda übersetzt weiter und wartet auf ihre Reisegefährtin.
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Beitragvon Kayla » So 9. Okt 2016, 18:20

Wolken zogen über den blauen Himmel, wie die Blätter im Herbst auf dem Wind ritten. Große, kleinere, dunkle, hellere und alle hatten sie verschiedene Formen. Tylor sah Drachen, Sterne, Boote und anderen Figuren, die die Sonne verdeckten oder an ihr vorbeizogen. Gerade entdeckte er einen schlangenähnlichen Fisch mit Hörnern, als Samanda wortlos die Tür hinter sich schloss und sich mit einem alt aussehenden Buch an das Mauerwerk setzte.
Kayla scheint im Laden geblieben zu sein, stellte er nüchtern fest und sah dies bestätigt, als sie ihn ansprach.
Ja?
Die einzige Antwort von ihr war eine seichte Welle der Erleichterung und wiedergewonnener Eigenkontrolle. Tylor gab sich damit zufrieden und setzte sich auf. Er kehrte sein Gesicht nicht wieder dem Himmel zu, sondern hob die Pfote und begann sie zu inspizieren und seine wunden Ballen zu lecken. Grimmig stellte er fest, dass sie sich bereits ein bisschen verhärtet hattet und nicht mehr so weich und empfindlich waren, wie als wenn er in der Natur war. Die häufigen Straßen und rauen Untergründe hinterließen ihre Spuren.
Seine Ohren zuckten in Richtung Tür und er hörte Kayla zuerst, bevor er sie sah. Gemurmelte Worte drangen mit ihr hinaus ins Freie und verloren sich in der Luft. Seine Partnerin kam währenddessen auf ihn zu und kraulte ihn dann hinter den Ohren.
Ich hoffe-... Nein... Ich denke, dass wir jetzt endlich mit ihm fertig sind und hier nie wieder herkommen müssen.
Ist er so grässlich?
Kayla brauchte ihm nicht antworten, er sah es in ihrem Blick und las es in ihren Gefühlen. Derimir setzte ihr mit seiner aufdringlichen, gierigen und eigennützigen Art ziemlich zu, denn sie war eine respektvolle Art und Weise vonseiten der Mitmenschen aufgrund ihrer Stellung als Sidhe gewohnt - oder wegen ihrer Waffen, das wusste sie nicht so genau.
Tylor stand nun vollständig auf und strich einmal um sie herum, bevor er sie sanft zu ihrem Hengst hinschubste.
Los, lass uns endlich aufbrechen. Ich möchte den Wind in meinem Fell spüren.

Kayla nickte. Ja, es war wirklich Zeit aufzubrechen. Doch statt sich weiter in Richtung Dasher zu bewegen, wie Tylor sie angewiesen hatte, ging sie um ihren Partner herum zu Samanda.
„Erfüllt das Buch deine Erwartungen?“, fragte sie neugierig.



21. Kiriat - Morgen
Tylor beobachtet Wolken, während Kayla und Samanda im Laden sind, drängt seine Partnerin dann zum Aufbruch, diese fragt die Elfe aber vorher nochmal nach dem Buch
Kayla, Samanda
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Beitragvon Samanda » Sa 15. Okt 2016, 08:11

Samanda sah zu Kayla hoch, als sie angesprochen wurde.
„Ich bekomme Informationen. Allerdings nur wenige. Mein
Opa hat in einer alten Elfensprache geschrieben. Die muss ich
übersetzten. Mir wurde diese Sprache nicht gelehrt“, sagte die Elfe
ein wenig frustriert. Sie verstand einfach nicht warum ihr Opa so viel
verheimlicht. Hatte er kein Vertrauen oder hielt er sie für schwach? Aber
warum hatte er ihr dann gesagt, dass sie ihn suchen sollte? So viele Fragen
und es kamen immer mehr dazu. Nur die Antworten waren nicht greifbar.

Eine Pferdeschnauze holte Samanda aus ihren Gedanken. Schattentänzer war zu ihr
herüber gekommen und hatte sie leicht angestoßen. Liebevoll sah die
Elfe zu ihren Hengst hoch. Es war leicht in seinen Augen zu sehen was
er wollte.
Die junge Frau stand vom Boden auf, mit den geschlossenen Buch und richtete sich an Kayla.
„Er möchte hier aus der Stadt raus, genau wie die meisten von uns.
Wollen wir weiter?“

21. Kiriat - Morgen
beantwortet die Frage und fragt ob es weiter gehen kann.
Kayla, Samanda

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Beitragvon Kayla » Mo 31. Okt 2016, 08:11

Mit einem riesenhaften Gähnen, das das rosa Fleisch an seinen Zähnen in der Sonne glänzen ließ, und dem leisen Knacken seiner Wirbel als er sich streckte, bereitete Tylor sich (endlich!, wie er fand) auf ihre Abreise vor. Schließlich konnten sie die stinkende Stadtluft hinter sich lassen und er durfte bald wieder Waldluft schnuppern. Vorher allerdings musste seine Partnerin in die Gänge kommen.
Er schüttelte seinen ganzen Körper und blickte dann die Straße hinunter, während Kayla Samandas Frage bejahte: „Ich stimme dir zu. Es wird wirklich Zeit, dass wir uns auf den Weg machen. Ansonsten werden wir heute nicht mehr weit kommen.“
Sie strich sich herausgefallene Haare hinters Ohr und begann, den Sattel Dashers fester zu ziehen und ihren Proviant zu überprüfen. Es war nicht besonders viel, was in den Satteltaschen zu finden war. Lediglich zwei Hände voll Trockenfleisch, mehrere Karotten, ein zusätzlicher, allerdings leerer Trinkschlauch und ein Beutel mit getrockneten Früchten, als Geschenk von ihrer Mutter.
Sie sah, dass alles da war und klopfte Dasher aufmunternd auf das staubige Hinterteil. Er schnaubte und schüttelte seine Mähne, als sie sich in den knarzenden Sattel schwang.
„Alles klar, also meinetwegen können wir los. Wie steht's bei dir?“
[tbc Dorf nahe Mündung Kaam/Dramaru]


21.Kiriat - Morgen
Tylor streckt sich und beobachtet seine Partnerin, als sie Samanda antwortet und auf ihr Pferd steigt
Kayla, Samanda
Zuletzt geändert von Kayla am Di 13. Dez 2016, 20:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Samanda » Sa 19. Nov 2016, 09:56

Samanda nickte. Schattentänzer lief von alleine los. Er spürte die Aufbruchstimmung.
Die Elfe war froh endlich hier weg zu kommen. Sie sehnte sich nach Wald und Natur.
Wie konnten Menschen sich hier nur wohl fühlen? Die Städte waren zu voll.
Samanda lenkte den Friesen aus der Stadt heraus. Endlich ging es weiter.

21.Kiriat - Morgen
Sie freut sich auf das verlassen der Stadt.
Kayla, Samanda

( Verlässt Laden im Randbezirk, geht zusammen mit Kayla in einen anderen Beriech)

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